27. März 2006

lexiCAN - Wissensmanagement für Jedermann

Auf www.lexican.de gibt es die kostenlose Standard-Edition inklusive Handbuch. Die Anzahl der Begriffe ist hier auf 30 begrenzt. Die Pro-Edition ist ebenfalls dort erhältlich und kostet Euro 29,90. Das Programm wurde von Guenther Eufinger und Ingmar Schäfer entwickelt, die ihre persönlichen Erfahrungen in Studium und Beruf auf die Idee, Wissen sinnvoll zu organisieren, für die Software lexiCan brachten.

Stellt Euch vor, liebe Rhodanauten, eine persönlich erstellte Datenbank zur Serie unseres Lieblingshelden, das wär’ doch ziemlich genial. Aber wie sieht es denn bis dato in der Realität aus? Excel und Access sind in ihren Anwendungsmöglichkeiten zu beschränkt. Wohin mit den ganzen Lieblingsrißzeichnungen, den Lieblingstitelbildern oder gar den selbstverfaßten Geschichten. Und was ist mit den mannigfaltigen Fotos vom letzten Con, ach, stimmt, das Video…?

Nun, dem Problem waren wir auf der Spur und haben eine Software mit Namen lexiCan entdeckt mit der es eine Wonne ist, persönliches Wissen, Gesammeltes und dergleichen mehr, am Computer zu organisieren. Texte, Bilder und Tabellen lassen sich zu einer individuellen Datenbank zusammenfassen, deren Inhalte jederzeit zum Abruf zur Verfügung stehen. Die Zeiten des Zettelkastens und der umständlichen Dateisuche sind Vergangenheit, dank des neuen und vor allem kostengünstigen Progrämmchens.

DieSoftware lexiCan hilft, auch größere Datenmengen bequem zu organisieren. Sei es die Stoffsammlung für die Diplom- oder Doktorarbeit, seien es Artikel, Bilder und Tabellen zu einem Projekt oder unserem Lieblingshobbys oder die noch ungeordneten Anekdoten für die eigenen Memoiren a´la Atlantos: Mit lexiCan erstellt der gewiefte Rhodanaut bequem eine individuelle Datenbank zu jedem gewünschten Thema. Zettelkästen, Dateichaos und langes Suchen sind damit wirklich Schnee von Gestern.

Aber mal in die Vollen: Viele Informationen, die ein Suchender in Wissensdatenbanken findet, sind für ihn selbst nicht relevant. Mit lexiCan läßt sich persönliches, selektiertes Wissen komfortabel verwalten. Dazu definiert der Anwender frei wählbare Begriffe, versieht diese mit Inhalten und gliedert sie in Ober- und Unterbegriffe. Die Inhalte werden entweder eingetippt oder per Copy-Paste-Funktion bequem in die lexiCan Maske importiert. Eine integrierte Wikipedia-Suchfunktion ermöglicht, ohne das eigentliche Programm verlassen zu müssen, sogar die Suche nach Artikeln in der großen Onlinedatenbank. Per Mausklick importierte Artikel können anschließend individuell bearbeitet werden.

Zwischen den abgelegten Inhalten können beliebig Verbindungen in Form von Links gesetzt werden. Mit der Zeit entsteht so ein komplexes Wissensnetz, das sogar in der Lage ist, persönliche Assoziationen abzubilden: denn der User entscheidet selbst, welche Worte er miteinander in Verbindung bringt. Der Zugriff auf die gesammelten Inhalte ist über einen alphabetischen Index, eine Gliederung und ein Suchfenster jederzeit gewährleistet. Wenn es dann also ans Schreiben der Memoiren geht, ist das gespeicherte Wissen ruckzuck gefunden und ebenso schnell z.B. in Word oder HTML exportiert.


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