31. Oktober 2006
Wir sehn uns...
Ich weiß, ich weiß - der Begriff »Kult« wird heutzutage nahezu in allen Bereichen sehr inflationär gehandhabt. Es mutet schon seltsam an, daß jeder elektronische Pfurz, wird er nur ausreichend von unbedarften Teenies gekauft, von meinen Kollegen und der Industrie zum Kultobjekt hochstilisiert wird. Komisch, das selbiges nach kurzer Zeit wieder genau so schnell in der Versenkung verschwindet aus der es urplötzlich auftauchte. Aber mir ist so, als wenn Kult eine sehr lange Halbwertszeit aufzuweisen hat und durch außergewöhnliche, innovative Attribute erst zum Objekt der Begierde wurde. Unsere Serie PERRY RHODAN ist das beste Beispiel für Kult! Oder denkt doch nur an die »Rocky Horror Picture Show«, »Akte X« und dergleichen mehr. Das sind die Stoffe aus denen Kult wurde. Meisterwerke, die fast schon zeitlos anmuten.
Am 1. Oktober 1967 wurde in Großbritannien eine Serie ausgestrahlt, die trotz ihrer nur auf 17 Folgen beschränkte Lebensdauer inzwischen weltweiten Kultstatus erreicht hat. In Deutschland strahlte das ZDF diese Serie 1969 unvollständig aus (nur 13 Folgen). Der Originaltitel der Spionageserie (der Begriff Mystery war damals noch nicht gebräuchlich) lautete »The Prisoner« und die Idee dazu stammte von Patrick McGoohan, der in dieser Serie auch die Hauptrolle übernahm. McGoohan schrieb auch einige Drehbücher, bei verschiedenen Episoden führte er Regie und fungierte zeitweise auch als Produzent. Aus den ursprünglich geplanten, sieben wurden letztlich 17 Folgen mit einem, für den damaligen Zuschauer, recht abstrusen Ende.
Entgegen dem damaligen Mainstream bestach die Serie durch geheimnisvolle Verwirrspiele, außergewöhnliche Ideenvielfalt mit surrealen Elementen, fast schon kafkaesk anmutende Handlungssequenzen und nicht zuletzt dem wirklich genialem Agieren des Schauspielers Patrick McGoohan. Und der ist Nummer 6, ein Ex-Mitglied des Secret Service, das nach seiner Rücktrittserklärung entführt wird und im »Village« aufwacht. Village ist so etwas wie ein riesiges, bizarres Freigehege für Ex-Spione, in dem alle Insassen Nummern statt Namen haben und in dem praktisch »wie die Made im Speck« gelebt werden kann. Einzig die Freiheit ist unerreichbares Gut in diesem goldenen Käfig.
Die »Mitbewohner« von Nummer Sechs haben sich mit den Gegebenheiten abgefunden und akzeptieren die Anweisungen und Befehle einer geheimnisvollen Nummer 1, die aber nie direkt in Erscheinung tritt, sondern nur durch ein Sprachrohr - sinnigerweise die Nummer 2. Übrigens, »Wir sehen uns!«, die stereotype Redewendung der Einwohner wenn sie sich verabschieden, wurde in der Zeit der Fernsehausstrahlung in Deutschland ein geflügeltes Wort.
Nun, im Verlauf der Serie versucht Nummer Sechs Kontakte zur Außenwelt herzustellen, unternimmt diverse Fluchtversuche, die samt und sonders scheitern. Die Anlage ist vollständig isoliert und wird von Kontrollmonitoren rund um die Uhr überwacht. Eventuelle Fluchtversuche werden durch große weißer Ballone, »Rover« genannt, vereitelt. Wirklich hinterhältig war auch die Tatsache, daß Gefangene und deren Bewacher durch die Kleidung nicht zu unterscheiden waren und somit ausreichend Stoff für sinnverwirrende Situationen vorhanden war.
Ebenso versucht »Nummer Zwei« in jeder Folge hinter das Geheimnis des Ausstiegs von »Nummer Sechs« zu kommen, vergeblich. Dabei wird nicht gerade zimperlich agiert: Drogen, Hypnose, Gehirnwäsche und Elektroschocks sind nur einige »Nettigkeiten«, die unser Held über sich ergehen lassen muß.
Das Rätsel um die geheimnisvolle »Nummer Eins« wird scheinbar erst in der letzten Folge (Demaskierung) ziemlich grotesk gelöst. Ich frage mich immer noch, ob diese Lösung wirklich real ist. Kurzum - Nummer Sechs ist eigentlich Nummer Eins. Aber ist er das wirklich?
Darüber könnt ihr nun selbst rätseln, denn »Nummer 6«, die Mutter aller Mystery-Serien ist endlich nun komplett als DVD-Edition (17 Folgen auf 7 DVDs) auch bei uns erhältlich! Das Ganze wird durch ein 24-seitiges Booklet abgerundet und die Extras können sich wahrlich sehen lassen: Trailer zu jeder Episode, Deutscher Vorspann, Bildergalerie mit seltenem Werbematerial, Featurette »For the Love of: Fans of the Prisoner«, Interview mit Produzent Bernard Williams, Intro- und Outtro-Sequenzen / Bumpers…
Wir verlosen eine DVD-Edition von »Nummer 6«. Schreibt uns bis zum 15.11.2006 welche Silberbände auch eine Nummer/Zahl im Titel haben an gewinnspiel@perry-rhodan.net
Am 1. Oktober 1967 wurde in Großbritannien eine Serie ausgestrahlt, die trotz ihrer nur auf 17 Folgen beschränkte Lebensdauer inzwischen weltweiten Kultstatus erreicht hat. In Deutschland strahlte das ZDF diese Serie 1969 unvollständig aus (nur 13 Folgen). Der Originaltitel der Spionageserie (der Begriff Mystery war damals noch nicht gebräuchlich) lautete »The Prisoner« und die Idee dazu stammte von Patrick McGoohan, der in dieser Serie auch die Hauptrolle übernahm. McGoohan schrieb auch einige Drehbücher, bei verschiedenen Episoden führte er Regie und fungierte zeitweise auch als Produzent. Aus den ursprünglich geplanten, sieben wurden letztlich 17 Folgen mit einem, für den damaligen Zuschauer, recht abstrusen Ende.
Entgegen dem damaligen Mainstream bestach die Serie durch geheimnisvolle Verwirrspiele, außergewöhnliche Ideenvielfalt mit surrealen Elementen, fast schon kafkaesk anmutende Handlungssequenzen und nicht zuletzt dem wirklich genialem Agieren des Schauspielers Patrick McGoohan. Und der ist Nummer 6, ein Ex-Mitglied des Secret Service, das nach seiner Rücktrittserklärung entführt wird und im »Village« aufwacht. Village ist so etwas wie ein riesiges, bizarres Freigehege für Ex-Spione, in dem alle Insassen Nummern statt Namen haben und in dem praktisch »wie die Made im Speck« gelebt werden kann. Einzig die Freiheit ist unerreichbares Gut in diesem goldenen Käfig.
Die »Mitbewohner« von Nummer Sechs haben sich mit den Gegebenheiten abgefunden und akzeptieren die Anweisungen und Befehle einer geheimnisvollen Nummer 1, die aber nie direkt in Erscheinung tritt, sondern nur durch ein Sprachrohr - sinnigerweise die Nummer 2. Übrigens, »Wir sehen uns!«, die stereotype Redewendung der Einwohner wenn sie sich verabschieden, wurde in der Zeit der Fernsehausstrahlung in Deutschland ein geflügeltes Wort.
Nun, im Verlauf der Serie versucht Nummer Sechs Kontakte zur Außenwelt herzustellen, unternimmt diverse Fluchtversuche, die samt und sonders scheitern. Die Anlage ist vollständig isoliert und wird von Kontrollmonitoren rund um die Uhr überwacht. Eventuelle Fluchtversuche werden durch große weißer Ballone, »Rover« genannt, vereitelt. Wirklich hinterhältig war auch die Tatsache, daß Gefangene und deren Bewacher durch die Kleidung nicht zu unterscheiden waren und somit ausreichend Stoff für sinnverwirrende Situationen vorhanden war.
Ebenso versucht »Nummer Zwei« in jeder Folge hinter das Geheimnis des Ausstiegs von »Nummer Sechs« zu kommen, vergeblich. Dabei wird nicht gerade zimperlich agiert: Drogen, Hypnose, Gehirnwäsche und Elektroschocks sind nur einige »Nettigkeiten«, die unser Held über sich ergehen lassen muß.
Das Rätsel um die geheimnisvolle »Nummer Eins« wird scheinbar erst in der letzten Folge (Demaskierung) ziemlich grotesk gelöst. Ich frage mich immer noch, ob diese Lösung wirklich real ist. Kurzum - Nummer Sechs ist eigentlich Nummer Eins. Aber ist er das wirklich?
Darüber könnt ihr nun selbst rätseln, denn »Nummer 6«, die Mutter aller Mystery-Serien ist endlich nun komplett als DVD-Edition (17 Folgen auf 7 DVDs) auch bei uns erhältlich! Das Ganze wird durch ein 24-seitiges Booklet abgerundet und die Extras können sich wahrlich sehen lassen: Trailer zu jeder Episode, Deutscher Vorspann, Bildergalerie mit seltenem Werbematerial, Featurette »For the Love of: Fans of the Prisoner«, Interview mit Produzent Bernard Williams, Intro- und Outtro-Sequenzen / Bumpers…
Wir verlosen eine DVD-Edition von »Nummer 6«. Schreibt uns bis zum 15.11.2006 welche Silberbände auch eine Nummer/Zahl im Titel haben an gewinnspiel@perry-rhodan.net





