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20. April 2007

Penunze scheffeln im Hinterhof der Galaxis

Ein durch das All geschleuderter Mensch - nehmen wir mal an er ist Rhodanaut - eine schöne Prinzessin in Not und extrem vergnügungssüchtige Aliens kommen zum Einsatz, wenn das Spiel »Weltraum-Tycoon« in die ersten Level durchstartet: Das Hyperspace-Experiment eines durchgeknallten Aliens hat heftige Folgen: Der Spieler verschwindet vom Planeten Erde und wacht irgendwo in der galaktischen Walachei im gesetzlosen Nichts jenseits des zivilisierten Universums wieder auf.

Lichtjahrzehnte von unserem heimeligen Sonnensystem entfernt gibt es nur eine Möglichkeit, um schnell zu galaktischem Zaster zu kommen und den Weg nach Hause anzutreten: Arbeiten, Ackern, Malochen!

Ihr müßt nun also als nicht ganz freiwillig erkorener Chef so genannte »Outposts« im Hinterhof der Galaxis managen. Dabei handelt es sich um winzige Außenposten, die auf Asteroiden oder kleinen Monden errichtet werden. Die im ganzen All umherreisenden Aliens legen mit ihren knatternden Raumschiff gerne einmal dort an, um sich sämtliche sieben Mägen mit Alkoholika vollzupumpen, um in den Vergnügungstempeln die Sau rauszulassen oder um in experimentellen Laboratorien Behandlungen zu buchen, die überall sonst in der Galaxis verboten sind.

Keine Frage: Jetzt habt Ihr richtig Streß am hacken, um Euren kleinen Außenposten am Laufen zu halten. Das Echtzeit-Spektakel im animierten Zeichentrickstil zwingt den Spieler dazu, neue Gebäude wie Spielhöllen, Restaurants, Laboratorien oder Schlafsäle zu bauen, um sie dann auch noch mit Energie zu versorgen.

Dabei muß alles im Gleichgewicht sein, damit der ganze Vergnügungstempel nicht vor der Zeit explodiert und den eh leicht zu ergrimmenden Gästen um die vielfältig geformten Ohren fliegt. Farbige Balken zeigen die Auslastung, die Wirtschaftlichkeit und andere Daten der frisch gebauten Erweiterungen an. Besser ist es, diese Anzeigen gut im Auge zu behalten. Reparaturen können den Spieler leicht in die Pleite treiben - und eine zweite Chance wird es nicht geben. Besser ist es, alles im Fluß zu halten. Das gelingt, indem der Spieler nicht lukrative Einrichtungen einfach wieder abreißt und gut laufende Erweiterungen des Außenpostens weiter ausbaut. Da der Bauplatz ziemlich stark beschränkt ist, verwandelt sich der galaktische Außenposten ziemlich schnell in ein völlig chaotisches Gebäude-Kuddelmuddel - ein irrer Spaß.

Erreicht der Spieler sein gestecktes Levelziel, wird er auf einen neuen Außenposten befördert. Hier startet der Streß um zufriedene Aliens gleich wieder von vorne - allerdings bei einem erhöhten Schwierigkeitsgrad. Da hilft nur: Zähne zusammenbeißen und durch. Sonst kommt Ihr nie wieder zurück zur Erde. Und außerdem muß man ja auch noch eine schöne intergalaktische Prinzessin retten. Da ist etwas Ehrgeiz schon gefragt. Zwar müßt Ihr richtig Knete scheffeln aber nicht um dieses Spiel zu erstehen. Dies schlägt nämlich mit nur wohlfeilen € 14,99 zu Buche.

Die wichtigsten Fakten im Überblick
  • Story-Mode mit 14 lustigen Szenarien
  • 7 fremde Alien-Rassen, darunter Helden, Schurken, Würdenträger und viele mehr
  • Über 20 außergewöhnliche Missionen
  • Mehr als 45 einzigartige Ausbaustufen in jeweils 5 Kategorien
  • Viele leicht verständliche, familienfreundliche 3D-Abenteuer