17. Dezember 2007
Nun wird die Zeit doch ein wenig knapp, um die letzten Geschenke zu erbeuten. In dieser letzten Ausgabe meiner Geschenkanregungen möchte ich mich auf die kleinen Mitbringsel beschränken. Also Dinge, die nicht gleich ein Vermögen kosten und die dem beschenkten dennoch ein Leuchten ins Auge zaubern. In einer der vorangegangenen Kolumne habe ich mich gegen die übliche »Schlips-Oberhemd-Socken«-Geschenkorgie gewandt. Mea culpa, mea maxima culpa, denn auch ich schenke meinem Freund Micha nun einen SchlipsDazu werde ich mir einen reinweißen Langweiler besorgen und diesen mittels Fototransferfolie in ein Kunstwerk verwandeln. Das passende Logo und Photo von seiner Lieblingsband »Helrunar« habe ich mir schon besorgt, nur das aus dem eigentlichen Bandnamen nun in hinterhältiger Weise HELLRUNNER wird …
Aber nicht jeder hat die Zeit und Muße für Selbstgebasteltes. Und auch ich muss gestehen, dass ich wohl doch lieber den Sesseleinkauf im Internet bevorzuge. Was schenke ich bloß meinem Freund Marc, dem Freund dunkelmetallischer Töne?
Hier werde ich wohl zu einem Sampler greifen. Die beste Wahl scheint mir hier die
»W:O:A - Full Metal Juke Box« zu sein. Der dritte Teil der Wacken Open Air Sampler ist ein Hochgenuss für Freunde des Dunkelmetallischen, Gotischen und des Paganmetals. Bands wie DIMMU BORGIR, DORNENREICH und SAMAEL treffen auf VINTERSORG, NIGHTWISH, SCHANDMAUL und TRISTANIA. Welch Quell überaus charmanter Dunkelmucke!
Bei meinem Neffen Paul weiß ich schon, der steht immer noch auf Dinos, ist aber schon alt genug für die erste Staffel »Primeval«. Die Serie wurde auf Pro 7 ausgestrahlt und ist nun auch auf DVD erhältlich. Bei dieser Serie geht es um die Rückkehr von urzeitlichen Monstren in unsere Zeit. Die geschieht durch Zeitportale, die sich unbeeinflussbar überall öffnen und einen Tunnel aus der Vergangenheit ins Hier und Jetzt schaffen. Aber auch die Zukunft lässt nicht lange auf sich warten…
Ein richtig edles Geschenk erhält meine liebste Tanja von mir: Sam Raimi’s
»American Gothic«. Hierbei handelt es sich um die komplette Kultserie (22 Folgen inklusive der geschnittenen Szenen) auf sieben pickepakevollen DVDs in einer Box.
»American Gothic« steht in der Tradition von Akte X und Twin Peaks, sprich »das Böse lauert immer und überall« und wurde bei der TV-Premiere von uns Presseheinis frenetisch abgefeiert. Nur dem amerikanischen Durchschnittspublikum schien diese Serie zu intelligent zu sein, entsprechend sanken die Einschaltquoten und die Serie wurde bereits nach der ersten Staffel wieder eingestellt.
Trotz allem handelt es sich hier um ein exzellent ausgegorenes, sowie durchweg hochspannend konzipiertes Schmankerl (wie es nur selten zu finden ist) mit wirklich ungemein vielschichtigen Charakteren, die zudem auch glaubwürdig dargestellt werden. Produzent Sam Raimi liefert hier den Beweis, dass sein »Tanz der Teufel« nicht nur ein einmaliger Glückstreffer war (nun gut, über »Spidi« kann man sich streiten). Doch worum geht es in dieser Serie eigentlich?
Auf den ersten Blick ist Trinity, South Carolina, nur eine Kleinstadt wie jede andere, deren 10.000 Seelen ein mehr oder minder beschauliches Leben führen. Doch im Schatten der Idylle regiert der blanke Horror in Form einer dämonischen Macht, die die Stadt beherrscht.
Der „Teufel von Trinity“ treibt in Gestalt von Sheriff Lucas Buck ohne Rücksicht auf Recht und Gesetz sein diabolisches Unwesen. Dabei gerät der junge Waise Caleb mehr und mehr unter den Einfluss eben dieses Bösewichtes, der gleichzeitig sein leiblicher Vater ist. Der Geist von Calebs verstorbener Schwester Merlyn, die von Buck getötet wurde, versucht ihn davor zu warnen, dass der Sheriff mit dem Bösen paktiert und die Stadt dank böser Mächte unter seiner Kontrolle hält. Als Caleb selber eine übernatürliche Begabung zeigt, wächst das Interesse an ihm noch mehr. Und das Böse lockt ihn mit allen Mitteln…
Das ist wirklich ein höllisch opulentes Geschenk!
Meine Freundin Alex ist ein richtiger »Medienfreak« und weiß langsam nicht mehr wie sie ihre unendlichen vielen Video- und Audioformate in den Griff bekommen soll. Ich habe da ein paar Verbindungen spielen lassen und bin natürlich mal wieder bei S.A.D. aus Ulm gelandet. Presse-Chefin Violeta Jaic wusste gleich Rat und konnte auch sofort eine Lösung präsentieren: Den
»Formatwandler 360«, der Video und Audio einfach in drei Schritten umwandeln kann. Das konnte ich nur schwerlich glauben und bat um ein Testmuster, das ich auch postwendend bekam.
Ich muss gestehen, auch meine Mediendateien sind ein bunter Flickenteppich aus unzähligen, unterschiedlichen Formaten. Das sollte sich nun ändern.
Die Versprechung »Egal, ob es sich um Audio- oder Videodateien handelt - der Formatwandler 360 wandelt Ihre Filme, Clips, Musik oder Hörbücher so um, dass Sie diese auf jedem Endgerät verwenden können.« wollte ich eingelöst sehen. Und in der Tat, der Formatwandler 360 ist wirklich ein kleiner Alleskönner mit großer Wirkung und machte ohne Schnörkel und ohne überflüssige Funktionen Schluss mit dem Formatchaos bei meinen Audio- und Videodateien.
Dieser kleine Teufel macht auch vor DRM geschützten Audiodateien nicht halt und wandelt diese auch so um, wie sie von mir, respektive von meinem Endgerät benötigt wurden. Prima! Bei meinen Musik- und Hörbuchdateien habe ich die Wahl alles in das gängige MP3-Format umzuwandeln, allerdings kann ich natürlich auch in AAC, WMA oder OGG konvertieren. Praktisch hätte ich damit alle wichtigen tragbaren und stationären Player endlich im Griff und könnte mir für jede Jacke einen anderen Player anschaffen.
Im Kampf der Formate stehen bei mir Videodateien an vorderster Stelle. Ich breche mir jedes Mal die Finger wenn ich Video-DVDs oder Internet-Clips auf meine beiden Player bringen will. Was Archos frisst, mag der Creative nicht und umgekehrt. Mit dem »Formatwandler 360« habe ich wirklich alle möglichen Formate so schrumpfkopfmäßig reduziert und konvertiert, dass diese prima auf meine Endgeräte passten und auch wirklich abspielbar waren.
Noch besser: Für alle wichtigen Player stehen eigene Profile mit den passenden Voreinstellungen zur Verfügung: Handy, Konsole, DVD- oder tragbarer Videoplayer. Die unterstützten Profile möchte ich Euch auch nicht vorenthalten, denn sie klingen wie ein »Who is Who« berühmter Player: Archos, Centix MVP120, Cliod CP2210, Creative, Epson P2000/4000, GPX2, iAudioX5, iPod, iPhone, iPod Nano, Apple TV, iRiver, Handy 3GP, Handy MP4, Nintendo DS, Nintendo Wii, Sony PS3, Palm, Sony PSP, TomTom, Windows Mobile, Xbox 360, MS Zune, VCD, SVCD, DVD, Targa H2010, DivX Home, Flash Video (flv1), Nero Digital Home, Sony Walkman (auch NW A 805/806/808/810). UFF!
Hier noch einmal die verschiedenen Features im Kurzüberblick: * Konvertiert Audiodateien, z.B. Musik oder Hörbücher
* Konvertiert Videodateien, z.B. Filme oder Musikclips
* Moderne Benutzeroberfläche mit Schritt-für-Schritt-Assistent
* Video für TV auf CD und DVD
* Video auf tragbare Geräte wie Handy, Navi, iPod, PDA, PSP
* Video auf Konsolen wie Playstation 3, Wii und Xbox
* Audio für alle Geräte in AAC, MP3, WMA, Ogg und Audio-CD
* Flexibles Feintuning für Bitrate und Qualität der Dateien
* Umwandeln von DRM-geschützten Audiofiles
* Vordefinierte Profile für viele Endgeräte
* Vollversion CDRWIN 7 zum Brennen und Kopieren.
Für Alex habe ich natürlich dieses Programm neu erworben, denn meins möchte ich nicht mehr missen!
Tja, nun habe ich meine Lieben wohl alle bedacht - aber HALT! - himmelherrgotthilf, meine Eltern. Die habe ich tatsächlich ganz nach hinten geschoben. Was bitte soll man denn Leuten schenken, die angeblich alles haben, wunschlos glücklich sind und eigentlich nach eigenem Bekunden gar kein Geschenk haben wollen?
Die Arie aus Geschenkgutscheinen für Sauna, Massage, Frisör, Theater- und Restaurantbesuch wird auch immer zähflüssiger. Die Notlösung, über den finnischen Weihnachtsmarkt zu latschen, um dort Tannensirup, Kartoffelschnaps und Blaubeerhonig zu erstehen ist auch nicht wirklich prall.
Hilfe, Leute, Hilfe - kann mir jemand helfen …