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Kurzinfo
1. Oktober 2002

PR-Tage in Sinzig

Wieder mal veranstaltete das schon altgediente Duo Elmar Wietor und Werner Fleischer die PERRY RHODAN-Tage Rheinland-Pfalz im beschaulichen Städtchen Sinzig, wieder einmal fanden die Fans ihren Weg ins Haus der Offenen Tür, und wieder einmal nahm ich daran teil. Mit der aktuellen Tocotronic-Platte am Ohr fädelte ich mich von Karlsruhe aus quer durch alle Baustellen und Tempo-80-Zonen von Rheinland-Pfalz, um am späten Samstag morgen, 28. September 2002, in Sinzig einzutreffen.

Schätzungsweise 150 PERRY RHODAN-Leser waren anwesend. Gegenüber früheren Cons in Sinzig konnte man das als Besucherrückgang verbuchen - ich fand es aber nicht schlecht. Dadurch bekam der Con einen familiären Charakter, es gab mehr Möglichkeiten, sich ruhig zu unterhalten, und die Luft in den Vortragsräumen war nicht ganz so stickig. Die ausgesprochen lockere Atmosphäre tat dem Programmablauf gut; wohl selten hatte man in den letzten zehn Jahren Sinzig- Cons die Veranstalter so fröhlich erlebt. Und da das Wetter wunderschön war, bot sich die frische Luft für anstrengende Diskussionen im kleinen Kreis und Fachsimpeleien geradezu an.

Da ich selbst erst am Samstag Abend einen Programmpunkt zu absolvieren hatte, war ich tatsächlich die meiste Zeit mit allgemeinen Gesprächen beschäftigt. Der aktuelle PERRY RHODAN-Comic war ebenso ein Thema wie - natürlich! - die letzten Romane oder der bevorstehende Mini-Zyklus, der bei Heyne als Taschenbuch erscheinen wird. Kontroverse Meinungen gab es zu Hauf zu hören, glücklicherweise auch Lob, und ich hoffe, alle Anmerkungen und Kritikpunkte richtig aufgenommen zu haben.

Abends erst gab es den Programmpunkt »Die dritte Macht - die Helioten«, in dessen Verlauf sich die Autoren  Rainer Castor und  Uwe Anton zusammen mit mir den kritischen Fragen des Moderators Werner Fleischer und der Fans stellen mussten. Hier ging es ebenfalls kontrovers her, und im Verlauf des zweistündigen Programmpunktes rückten die Autoren einiges an Informationen heraus.

So wurde beispielsweise angekündigt, dass ab Januar 2003 eine neue ATLAN-Miniserie erscheinen wird. Unter dem Arbeitstitel  »CENTAURI-Zyklus« werden insgesamt zwölf neue ATLAN- Heftromane publiziert, geschrieben nach Exposés von  Uwe Anton. Handlungsort ist der Kugelsternhaufen Omega Centauri - und weitere Informationen werde ich in absehbarer Zeit in einem weiteren Logbuch der Redaktion bringen.

Dass diese Informationen für die Versammelten von großem Interesse waren, versteht sich von selbst. Kein Wunder, dass die ursprünglich auf eineinhalb Stunden angesetzte Diskussion über zweieinhalb Stunden ging. Nach einer umfangreichen Versteigerung, in deren Verlauf Bücher, CD- ROMs, Heftromane und viele andere Dinge unters Fan-Volk gebracht wurden, fand der Con- Samstag in einer nahe gelegenen Kneipe sein würdiges Ende.

Am Sonntag, 29. September, ging es ebenso unterhaltsam und informativ weiter. Um 14 Uhr setzte ich mich noch einmal auf das Podium, um »letzte Fragen« zu beantworten. Es entwickelten sich prompt spannende Diskussionen, in diesem Fall beispielsweise um das Thema »überalternde Leserschaft«. Einige Fans forderten ein PERRY RHODAN-Computerspiel, andere zeigten ihre gespannte Erwartung auf die PERRY RHODAN-Verfilmung.

So ging der Con in ausgesprochen freundlicher Atmosphäre zu Ende. Gegen 17 Uhr verließ ich Sinzig und düste über die Autobahn nach Hause, diesmal mit Bernadette La Hengst und ihrem »Ein Mädchen namens Gerd« am Ohr.

Nachtrag:

Einen schönen Bericht über den Con, in dem es zwar einige kleine sachliche Fehler gibt, der aber mit Fotos hübsche Impressionen vermittelt, hat Robert Lissack auf seiner Andromeda-Homepage veröffentlicht. Die Bilder lassen sich durch einen Klick vergrößern.