25. Juni 2004

Logbuch der Redaktion:
Rückblick auf den ComicSalon

Wenn dieses Logbuch der Redaktion erscheint, ist der diesjährige ComicSalon schon wieder Geschichte. Also gibt es heuer kein »frisches« Logbuch zu einer aktuellen Veranstaltung, sondern einen Rückblick auf eine spannende Veranstaltung.

Am Wochenende des 10. bis 13. Juni 2004 stellte sich die fränkische Stadt Erlangen ganz ins Zeichen des 11. Internationalen ComicSalons - so die offizielle Bezeichnung für eine Veranstaltung, die vor gut zwanzig Jahren vom Interessenverband Comics (ICOM ) ins Leben gerufen worden war und heutzutage von der Stadt Erlangen organisiert und betreut wird.

Und das Ergebnis konnte sich auch im Juni 2004 wirklich sehen lassen. Auf der Comic-Messe beispielsweise präsentierten sich Verlage und Händler, Zeichner und Autoren aus verschiedenen Ländern Europas, aber auch aus den USA. Gut 250 Künstler aus aller Welt zeichneten und signierten an den verschiedenen Messeständen, was von den Besuchern mit Anstehen und geduldigem Warten in langen Schlangen quittiert wurde.

Dazu kamen haufenweise Ausstellungen, nicht nur im eigentlichen Kongresszentrum der Stadt, sondern auch in anderen Räumlichkeiten: im Erlanger Rathaus, in der Städtischen Galerie, im Kunstmuseum oder auch in Firmengebäuden. Die Ausstellungen zeigten eine Werkübersicht zu verschiedenen Zeichnern, boten aber ebenso Schwerpunkt-Themen etwa zu Themen wie »Comics in der Werbung«.

Keine Messe ohne Preisverleihungen. So wurde am Donnerstag abend der ICOM-Independent-Award verliehen, ein Preis, in dem ich in der Jury hatte mitwirken dürfen. Und am Samstag abend wurde der Max und Moritz Preis übergeben, eine renommierte Comic-Auszeichnung, die auch international beachtet wurde.

Ich selbst war nur am Freitag auf dem ComicSalon, nutzte die Gelegenheit aber, vor allem mit Zeichnern und Autoren zu sprechen. Die PERRY RHODAN-Titelbildzeichner Swen Papenbrock und Dirk Schulz war zugegen; Dirk selbst signierte am Stand des Carlsen-Verlags mehrfach Comic-Alben aus seiner Serie »Indigo«. Auch Bernd Frenz , einer der Autoren der ATLAN-Miniserie, Achim Schnurrer, einer der Macher unseres Hörspielpartners Eins-A-Medien , Klaus Bollhöfener vom PERRY RHODAN-Marketing, und aktive Fans der PERRY RHODAN-Stammtische Wien und Nürnberg waren anwesend.

So kam es immer wieder zu ausführlichen Gesprächen, die ich in vergleichsweise entspannter Atmosphäre »zwischen Tür und Angel« oder in einem nahe gelegenen Restaurant absolvierte. So viel sei verraten: Es ging immerhin um die Möglichkeiten eines neuen PERRY RHODAN-Comics ... Und als ich spät abends nach Hause zurückfuhr, hatte ich das Gefühl, sehr viel gesehen, aber auch einiges erreicht zu haben.





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