Hauptseite

Aktuell Produkte Information Kommunikation Unterhaltung

Kurzinfo
7. Februar 2006

Verleihung des C.S. Lewis-Preises

Das Frankfurter Goethe-Museum bildete am Montag, 30. Januar, ab 18 Uhr den würdevollen Rahmen für die Verleihung des ersten C.S. Lewis-Preises. Mit dieser Auszeichnung wurde - wir haben darüber in mehrmals berichtet - der Schriftsteller  Titus Müller bedacht, dessen PERRY RHODAN-Roman »Die Siedler von Vulgata« die vierköpfige Jury überzeugt hat.

Einleitende Worte sprachen Angelika Janssen und Erich Koslowski vom Brendow-Verlag, der diesen Preis ausgeschrieben hat; eingeleitet und aufgelockert wurde die Veranstaltung durch dezente Harfen-Musik. Schwerpunkt war die Laudatio, die das Jury-Mitglied Fabian Vogt hielt.

Seinem programmatischen Satz »Geistliches Selbstbewusstsein verdient einen Preis« folgend, erläuterte Fabian Vogt, selbst Schriftsteller, weshalb ausgerechnet ein SF-Roman ausgezeichnet wurde. Er verwies auf den Inhalt des Romans, auf die Darstellung, wie sich Religion in einer verhärteten Gesellschaft verändern kann und was dies auch für die aktuelle Zeit bedeute.

Und er machte noch einmal klar, welchen Grundsatz der Preis verfolgt: »Der C.S. Lewis-Preis wird Schriftstellerinnen und Schriftstellern verliehen, die als literarische Erben des großen Romanciers und theologischen Denkers ihre literarische Kunst nutzen, um sich mit Fragen des Glaubens auseinander zu setzen.« Deshalb werden schriftstellerische Arbeiten ausgezeichnet, die christliche Motive aufgreifen und sie in eine romanhafte Umgebung verlegen.

Das ist  Titus Müller mit seinen »Siedlern« ganz klar gelungen, wie auch bei den anschließenden Fachgesprächen im Goethe-Museum sowie im nahe gelegenen Restaurant »Medici« klar wurde. Der Autor, dessen aktueller historischer Roman  »Der Todgeweihte« sich derzeit großer Beliebtheit erfreut, war sehr begeistert, diesen Preis zu erhalten.

Selbstverständlich gab es nicht nur eine Auszeichnung in Form einer Urkunde: Der PERRY RHODAN-Roman wird im Herbst 2006 in einer umfangreichen Taschenbuch-Version im Brendow-Verlag erscheinen.

Darüber hinaus erhält der Autor »ein Stück kreative Lebenszeit«. Das heißt, dass der Preisträger insgesamt vierzig Tage lang ein Cottage auf der britischen Insel Isle Of Wight bewohnen darf, um dort einen Platz zum Leben und Schreiben zu nutzen.

 Titus Müller wird dort wohl an seinem nächsten historischen Roman arbeiten, wie er mir im anschließenden Gespräch sagte. Auf diesen Roman bin ich jetzt schon gespannt, den möchte ich auf jeden Fall lesen!