25. April 2006
Seit Beginn des TERRANOVA-Zyklus fragen uns immer wieder Leser in ihren Mails und Briefen, was denn mit
Alaska Saedelaere sei. Gibt es den Terraner mit dem Cappin-Fragment eigentlich noch? Wo steckt der geheimnisvolle Mann mit der Maske, der seit seinem ersten Auftauchen in der PERRY RHODAN-Serie eine der faszinierendsten »Nebenhauptpersonen« im Perryversum ist?
Gerade ich kann solche Fragen sehr gut verstehen: Für mich war
Alaska Saedelaere schon als jugendlicher Leser eine der spannendsten Figuren. Nach wie vor gehören die Romane, in denen er als einsamer Mensch über die entvölkerte Erde zieht, zu den besten der Serie - nach meinem Geschmack natürlich. Deshalb freut es mich, wenn ich sehe, dass diese Faszination bei den Lesern der heutigen Generation ebenso anhält wie bei denjenigen, die schon seit Jahrzehnten die PERRY RHODAN-Serie verfolgen.
Die Alaska-Fans kommen bald wieder auf ihre Kosten: in einem PERRY RHODAN-Doppelband nämlich, den
Michael Marcus Thurner verfasst hat. Ich zitiere der Einfachheit halber aus dem Roman »Die Psychial-Werber«, der als Band
2332 erscheinen wird:
»Eine Schleuse öffnete sich an der Flanke des nunmehr aufrecht stehenden Schiffes. Eine Gestalt in dunkelgrauer Raummontur kam zögerlich und mit steifen Schritten hervor. Alaska trug die Maske, die ihn einst zur Legende hatte werden lassen. Ihm folgte ein weiterer Humanoider. Dessen Gesicht wurde durch einen dichten, schwarzen Vollbart weitgehend verborgen. Er war so leger wie ein Prospektor gekleidet. Beide Männer blinzelten gegen das Sonnenlicht, als hätten sie es seit langer Zeit vermisst.«
Saedelaeres weitere Reise durch den Kosmos ist Thema des Romans
2333 mit dem Titel »Die Universale Schneise«. Der Terraner mit dem Cappin-Fragment im Gesicht gerät in Kontakt zu einer Organisation, die in gewissen Teilen des Universums wirkt, die aber aufgrund ihrer zahlenmäßigen Schwäche nur punktuell in Erscheinung treten kann. Und er stellt fest, dass es auch hier Bezüge zur Milchstraße und ihrer Geschichte gibt.
Wie das alles mit
Perry Rhodan selbst und den Ereignissen auf der Erde zusammenhängt, will ich an dieser Stelle noch nicht verraten. Ich persönlich habe die Lektüre des
Thurner-Doppelbandes auf jeden Fall sehr genossen.
Haufenweise Außerirdische, kosmische Geheimnisse und ein Saedelaere, wie er bislang eher selten geschildert wurde -
Michael Marcus Thurner zieht alle Register seines Könnens und überzeugt erneut als ein Schöpfer fantasievoller Welten. Wem sein Doppelband zu Beginn des TERRANOVA-Zyklus - mit
Marc London und
Fawn Suzuke - gut gefallen hat, der wird sich auch bei dem bald erscheinenden Doppelband bestens unterhalten.