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Kurzinfo
15. August 2006

TANKSTELLEN und Wurmlöcher

Mit einem Doppelband von  Hubert Haensel findet die erste Hälfte des aktuellen PERRY RHODAN-Zyklus ein rasantes Ende: Es passiert viel in den beiden Romanen, die einen Wendepunkt des TERRANOVA-Zyklus vorbereiten, so viel sei jetzt schon versprochen.

Dabei spielen beide Romane größtenteils im Innern des Solsystems und nicht in den Weiten der Galaxis oder gar des Multiversums - ganz im Gegenteil zum letzten Doppelband, den  Hubert Haensel verfasst hat. Obwohl ... die Ausblicke, die der Autor in seinen zwei Romanen gibt, reichen weit über das Solsystem mit seinen Planeten und Monden hinaus.

Im Prinzip handelt es sich bei diesem Doppelband um eine direkte Fortsetzung zu Band  2336. Dies ist wichtig, um die geschilderten Ereignisse richtig einordnen zu können; im eigentlichen Roman gibt es noch einmal verschiedene Hinweise um den Robert-Feldhoff-Roman »Das Wunder von Terra« und dessen eigentlichen Auswirkungen auf die aktuelle Handlung.

Mit dem ungewöhnlichen Titel »Quarter Phillips Sehnsucht« wartet Band  2348 auf. Der im Titel genannte Quarter Phillip ist auch einer der »Helden« des Romans, einer jener, die für die Menschheit wichtig werden, ohne dies vielleicht gleich zu ahnen. Pflichtbewusst verrichtet er seinen Dienst, doch als dieser gewissermaßen »ausläuft«, sucht er nach einer neuen Herausforderung.

Gut, dass es auf der Erde eine neue Art von Aufgabe für aktive Menschen gibt: Die so genannten  TANKSTELLEN, die überall entstehen. Damit erhält die terranische Abwehr gegenüber den Truppen der Terminalen Kolonne  TRAITOR übrigens eine neue Facette - aber mehr verrate ich an dieser Stelle nicht.

Nur so viel: Auch bei  TRAITOR ist man nicht untätig ... man unternimmt sehr vieles, um den vermaledeiten  TERRANOVA-Schirm endlich zu durchbrechen. Dabei tauchen auch die seltsamen Angehörigen eines neuen Kolonnenvolkes auf.

Weiter geht es mit Band  2349. Unter dem Titel »Wurmloch ins Solsystem« bringt er eine kosmische Komponente ins Spiel. Auf einmal, so scheint es, reißt der Hyperraum mitten im Leerraum zwischen den Planeten auf - und das, während die geheimnisvollen Mikrotom-Jäger eine verzweifelte Schlacht kämpfen.

Während im Leerraum alle möglichen spektakulären Ereignisse ablaufen, haben es die Verantwortlichen auf der Erde mit einem neuen Phänomen zu tun: mit Terranern nämlich, die aktiv werden und die sich engagieren, die jetzt die Zukunft ihres Planeten verstärkt in die eigenen Hände nehmen. Auch das ist ein Thema, das in  Hubert Haensels Doppelband immer größeren Raum einnimmt, vor allem im zweiten Teil.

Und so steuert die Handlung dieses Zyklus-Abschnittes mit großen Schritten auf das »kleine Jubiläum« zu: Die Menschen bekommen neue »Besucher«, und diese werden ihr Bild der Chaosmächte verändern ...

Meine Hochachtung übrigens vor dem Kollegen, der die beiden Bände unter größtem terminlichen Druck geschrieben und zu einem erfolgreichen Ende gebracht hat. Vor allem die tropischen Temperaturen beeinträchtigen  Hubert Haensel, ebenso aber die Komplexität der Handlung und der unerbittliche Termindruck. Auf das Leserecho sind Autor und Redakteur deshalb gleichermaßen gespannt!