28. Februar 2007
Seit der Begriff ESCHER zum ersten Mal fiel, warten viele PERRY RHODAN-Leser auf genauere Auskünfte, was sich denn eigentlich dahinter verbirgt. Ein Doppelband von
Christian Montillon gibt jetzt erste Antworten, vorbereitet wird das Ganze durch einen Roman von
Leo Lukas. Danach, so glaube ich, sind zwar bei weitem nicht alle Fragen beantwortet, aber einige neue interessante Spuren und Hinweise präsentiert worden. Das Phänomen ESCHER verschwindet danach schließlich nicht aus der Serie, sondern bleibt für einige Zeit erhalten ... um es vorsichtig anzudeuten.
Um was handelt es sich denn genau? ESCHER ist, und darüber werden die zwei Bände genauer informieren, eine sogenannte Parapositronik. Ausgedacht hat sich diese wunderbare Gerätschaft
Robert Feldhoff - übrigens schon vor einigen Jahren. Die Idee zu ESCHER entwickelte sich seitdem immer weiter und in andere Richtungen, der Kern blieb aber derselbe. Und um was es im Kern geht, das verrate ich hier selbstverständlich nicht, sondern überlasse es den Kollegen.
Leo Lukas liefert mit seinem PERRY RHODAN-Roman »Tolle Tage in Terrania« gewissermaßen die Vorarbeit und vor allem die »Außenansicht«: In seinem Roman wird noch kein Blick in das Innere von ESCHER geworfen. Die beteiligten Helden erfahren ebensowenig wie die Leser mehr über das, was in ESCHER selbst passiert. (Dass sein Roman trotzdem sehr unterhaltsam ist und einige verblüffende Informationen enthält, versteht sich von selbst.)
Richtig los geht es dann mit
Christian Montillons Doppelband. Der erste Band, die Nummer
2377, trägt den schlichten Titel »ESCHER«, was viel andeutet und wenig verrät. Der Autor erzählt von einem Wissenschaftler und seinem Versuch, direkten Kontakt zu
Perry Rhodan aufzunehmen, und er berichtet von der Entwicklung eines Geheimprojektes bis zu einem Punkt, an dem man die Eigendynamik anscheinend nicht mehr stoppen kann.
ESCHER ist nämlich eine Parapositronik, was immer das im Detail alles heißen mag, und diese lässt sich nicht so einfach gängeln und in eine Richtung treiben, wie es die Verantwortlichen in
Terrania gerne hätten. Das stellt sich im zweiten Roman des Doppelbandes noch stärker heraus: Nicht nur ESCHER spielt anscheinend ein unklares Spiel, daran beteiligt ist auch der Nukleus der Monochrom-Mutanten ...
Christian Montillons Roman
2378 trägt den Titel »Der Erste Kybernetiker«, womit der wissenschaftliche Begriff für den Mann genannt wird, der das Projekt ESCHER zuletzt vorangetrieben hat. Der Autor berichtet darin über die weitere Vorgeschichte ESCHERS sowie die möglichen Auswirkungen auf die Zukunft -
Perry Rhodan muss erkennen, dass in »seiner« Stadt
Terrania Dinge vor sich gehen, die er bislang nicht wusste oder ahnte.
Das Thema ESCHER ist mit diesem Doppelband - wie schon erwähnt - noch lange nicht abgeschlossen und wird weiter entwickelt. Das aber ist Aufgabe anderer Autorenkollegen, und deshalb schreibe ich darüber anderweitig. Fürs erste sollten diese Hinweise genügen ...
Übrigens gibt es zwischen diesem
Montillon-Doppelband und dem PERRY RHODAN-Extra 4 mehrere Bezüge und Querverbindungen. Dies aber nur als Andeutung: Man muss den Doppelband nicht gelesen haben, um das Extra 4 zu verstehen, und andersrum - wer aber beides liest, wird mit gesteigertem Lesevergnügen belohnt.