22. März 2007
Seit den Terranern bekannt wurde, dass ihre Sonne auch als »sechsdimensionales Juwel« bezeichnet wurde, ist ihnen bewusst, dass im Innern von Sol noch Geheimnisse auf sie warten. Mittlerweile ist zudem bekannt, dass im Innern Sols der Leichnam der Superintelligenz
ARCHETIM schwebt, in einer Daseinsform, die man nicht genau kennt, auf jeden Fall aber in einer »Tiefe«, die es terranischen Raumschiffen unmöglich macht, zu der Leiche vorzustoßen.
Doch dann kommt ein Raumschiff aus der Tiefe der Sonne, ein Raumschiff von so seltsamer Art, dass es den Terranern einen eisig kalten Schauer über den Rücken jagt. Diese besondere Begegnung der Dritten Art hat weitreichende Konsequenzen für die Menschheit ...
Den Auftakt zu diesem Geschehen liefert der PERRY RHODAN-Roman »Es kam aus der Sonne« von
Horst Hoffmann (Band 2380). Tatsächlich taucht in diesem Roman ein Raumschiff auf, mit dessen Herkunft niemand rechnen konnte. Es scheint nach etwas gesucht oder geforscht zu haben, und es ist von einer Konsistenz, die beunruhigend und erschreckend zugleich ist ...
(Mehr möchte ich an dieser Stelle noch nicht verrraten; es ist ohnehin zu befürchten, dass die Leser dieses Logbuches sehr schnell weitere Schlüsse aus dem Text ziehen werden.)
An den Roman
Horst Hoffmanns schließt sich ein Doppelband von
Uwe Anton an, bei dem aber das Solsystem sehr schnell verlassen wird. In seinen Romanen spielt die Handlung unter anderem im Zentrum der Galaxis, genauer gesagt am riesigen Schwarzen Loch, dem sogenannten Dengejaa Uveso - und dort kommt es zu unheimlichen Ereignissen, bei denen unter anderem
Perry Rhodan und
Gucky als Zeugen beiwohnen.
Mit seinem Roman »Der Dunkle Ermittler« (Band 2381) greift
Uwe Anton darüber hinaus ein Mysterium auf, das die PERRY RHODAN-Leser seit dem
PERRY RHODAN-Extra 1 beschäftigt: Die Dunklen Ermittler wirken im Auftrag der Chaotarchen, sie gehören sowohl zu den Vorboten der
Terminalen Kolonne TRAITOR als auch zu deren aktueller Streitmacht.
Der Roman schildert in gewisser Weise das Innenleben eines Dunklen Ermittlers. Wobei von einem echten Innenleben, wie sich das vielleicht ein Mensch vorstellt, nicht die Rede sein kann - schließlich handelt es sich quasi um ein duales Wesen der besonderen Art. Auch hier mag ich nicht zu sehr in die Details gehen, sonst verrrate ich zu viel, aber:
Perry Rhodan, der Mausbiber
Gucky und vier weitere Terraner gehören zu den Milchstraßenbewohnern, die erstmals mehr über diesen Aspekt TRAITORS erfahren - und dazu gehört auch ein Rückblick in die Vergangenheit.
Sowohl einen Rück- als auch einen Ausblick gibt es im Folgeband: Nummer
2382 erscheint unter dem Titel »Der refaktive Sprung«, und hier wird mehr über die tragische Geschichte der Dunklen Ermittler verraten. Ihr Geheimnis und ihr Schicksal sind erschütternd für diejenigen, die davon erfahren - und sie können erst einmal wenig dafür oder dagegen tun.
Unsere Terraner (und auch die Leser) werden am Ende dieser drei Romane mehr wissen über eine wichtige Gruppierung innerhalb der Terminalen Kolonne, und sie werden mehr wissen über Aspekte der Vergangenheit, die bisher verborgen blieben. Inwiefern die Terraner in der Lage sein werden, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen, vermag ich jetzt selbstverständlich noch nicht zu sagen. Gespannt können die Leser darauf allemal sein ...