24. April 2007
Mit ganz unterschiedlichen außerirdischen Völkern bekommen es die
terranischen Raumfahrer - und damit auch ihr Leser - in den nächsten PERRY RHODAN-Romanen zu tun. Die Rede ist von den Tad de Raud und von den Telomon, unterschiedlichen Wesen, die sich im Prinzip zumindest denselben »Lebensraum« teilen.
Gemeint sind damit die Sonnensysteme des Orellana-Sternhaufens, die gewissermaßen »auf dem Weg« in die Galaxis
Hangay liegen. Und
Hangay ist bekanntlich das Ziel des sogenannten KombiTrans-Geschwaders, das unter dem Kommando des
Arkoniden
Atlan den großen Sprung durch den Leerraum antritt.
Eine der Stationen, die von
Atlan und seinen Begleitern aufgesucht werden sollen, ist das Gulver-Duo, mit dem
Terraner zuletzt im Jahr 3459 alter Zeitrechnung Kontakt hatten. Zur aktuellen Handlungszeit wird es nur als ein Quarantäne-System betrachtet. Warum dies so ist und welche Konsequenzen daraus zu ziehen sind, das ist Thema des PERRY RHODAN-Romans »Das Quarantäne-System«, der von
Michael Marcus Thurner geschrieben wurde und der mit der Bandnummer
2384 erscheint.
In diesem Roman treten auch erstmals die Tad de Raud auf, ein kriegerisches Volk, dessen Aussehen in vielen
Terranern gewisse Urängste auslöst: Sie wirken auf den ersten Blick wie die mythischen Vampire. In Wirklichkeit handelt es sich bei den Tad de Raud um ein junges Volk, eine aufstrebende Kultur also, die ihren Herrschaftsraum mit harten Mitteln ausdehnt. Das führt dazu, dass die Tad de Raud das Gebiet, das sie kontrollieren können, in ihrer eigenen Sprache als »Imperiales Jagdgebiet« bezeichnen, in dem sie nach Belieben schalten und walten können.
Das andere Volk, das in dieser Sternregion eine größere Verbreitung erlangt hat, ist das der kleinwüchsigen Telomon, die in
Horst Hoffmanns Roman »Im Mesoport-Netz« vorgestellt werden. Die menschenähnlichen Wesen bewegen sich mit Hilfe des alten Mesoport-Netzes, das sie gewissermaßen geerbt haben, von Welt zu Welt und schaffen so ein Netz von Dörfern, über das sie Handel treiben. Verständlich ist allerdings schon, dass die Tad de Raud, die alles als ihr Jagdgebiet betrachten, einiges gegen eine solche Handelsverbindung unternehmen wollen ...
Wie es mit den Telomon und ihren schlimmsten Alptraum-Gegnern, den Tad de Raud, weitergeht, das ist Thema im PR-Roman
2386 von
Michael Marcus Thurner, der unter dem Titel »Die Diskrete Domäne« erscheinen wird. Neben den kleinwüchsigen Händlern und ihren unerbittlichen Verfolgern gewinnt in diesem Roman aber ein weiteres Wesen an Bedeutung. Die Rede ist von Ama Zurn, einem Androiden, der seit Jahrtausenden auf seine Bestimmung zu warten scheint.
Den vorläufigen Höhepunkt der Handlungsebene schrieb
Hubert Haensel. Mit der Bandnummer
2387 wird sein Roman »Die Präkog-Kaiserin« an die Verkaufsstellen kommen. Jetzt nämlich werden auch die Menschen an Bord des KombiTrans-Geschwaders in die ungleiche Auseinandersetzung hineingezogen - aber mehr möchte ich an dieser Stelle nun wirklich nicht verraten.
Zwei neue Völker, drei Autoren und vier Romane: eine neue Episode in der PERRY RHODAN-Serie, in der außerirdische Kulturen vorgestellt werden. Die Reise nach
Hangay ist spannend - und noch nicht zu Ende ...