30. Juli 2007
Mit einem Doppelband von
Uwe Anton geht der derzeit noch laufende TERRANOVA-Zyklus zu Ende: In zwei Romanen schildert der in Wuppertal lebende Autor, wie sich die Ereignisse in und um den Kugelsternhaufen Omega Centauri zuspitzen und welche Auswirkungen diese Ereignisse auf das weitere Geschehen in der Milchstraße haben werden.
Hubert Haensel hat mit seinen zwei Romanen zuvor schon den Grundstock gelegt. Der Doppelband
2396/97 schildert, wie die Terminale Kolonne
TRAITOR den Zugang zum Kugelsternhaufen Omega Centauri findet und wie große Flotten von Raumschiffen direkt das Versteck der Milchstraßenvölker angreifen.
Haluter,
Terraner und ihre Verbündete stellen sich zum Kampf um den Sonnentransmitter - denn nur wenn das sogenannte KombiTrans-Geschwader es schafft, bis zur Galaxis
Hangay vorzustoßen, kann dort der Kampf gegen die entstehende
Negasphäre aufgenommen werden.
Beim Heftroman
2398 macht schon der Titel klar, worum es geht: »Aufbruch nach Hangay« schildert die letzten Aktionen am Kharag-Sonnendodekaeder, die Auseinandersetzungen um Schaltstationen und Stützpunkte und vor allem
Atlans langes Warten auf
Perry Rhodan, der - wie der
Arkonide nicht wissen kann - derzeit noch auf der Plattform ZEUT-80 mit den Halbspur-Changeuren kommuniziert.
Die Freunde von Raumschlachten dürften bei diesem Roman ihre Freude haben; es kommt immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen. Allerdings ist das nicht alles:
Uwe Anton stellt eine Nebenfigur in diesem Roman vor, an deren Schicksal er exemplarisch zeigt, wie sich die Geschehnisse entwickeln.
Band
2399 markiert den echten Schluss- und Höhepunkt des Zyklus: »Finale für einen Dual«, so der Titel, stellt eine Entscheidung ins Zentrum, auf die viele PERRY RHODAN-Leser schon seit langem warten. Es fällt mir schwer, etwas über diesen Roman zu schreiben, weil ich nicht zu viel verraten möchte. Klar ist, dass
Atlan eine wichtige Hauptrolle spielt - und auch
Dantyren, der Duale Kapitän der Terminalen Kolonne, der zur Hälfte aus
Roi Danton besteht, dem Sohn
Perry Rhodans. Ich denke, das Ende dieses Romans wird in mehrfacher Hinsicht eine Überraschung sein.
Nach dem Doppelband ist der Boden bereitet für den sich anschließenden Negasphäre-Zyklus, der eine direkte Fortsetzung zum TERRANOVA-Zyklus darstellt. Bevor es mit
Robert Feldhoffs »Zielzeit« in die neue Handlungsebene geht, bildet
Uwe Antons Doppelband einen überzeugenden Abschluss - und das hat mir als PERRY RHODAN-Leser sehr gut gefallen.
Übrigens gefielen mir auch die Titelbilder ganz hervorragend: Band
2399 zeigt beispielsweise einen
Dualen Kapitän, der voller Wut und Verzweiflung schreit - eindrucksvoll und dem Abschluss des Zyklus absolut angemessen!