10. Oktober 2007
Nachdem die PERRY RHODAN-Handlung im neuen Zyklus vorrangig in der Vergangenheit spielte, rund zwanzig Millionen Jahre vor Christi Geburt, lege ich in diesem Logbuch das Augenmerk ein wenig auf die Bände, die in der Handlungs-Gegenwart spielen: genauer gesagt im Frühjahr des Jahres 1346
Neuer Galaktischer Zeitrechnung.
Zu dieser Zeit herrscht - wie die Leser der aktuellen PERRY RHODAN-Heftromane wissen - nach wie vor die
Terminale Kolonne TRAITOR über die Milchstraße und die anderen Galaxien der Lokalen Gruppe. Zumindest müssen die Terraner davon ausgehen, dass es so ist, denn genaue Informationen aus
Andromeda, Magellan oder
Hangay hat ja niemand.
Aus diesem Grund wurde bereits vor einiger Zeit das Unternehmen KombiTrans gestartet (nachzulesen in den Romanen des TERRANOVA-Zyklus), das als Ziel hatte, die RICHARD BURTON und ihre Begleitschiffe in die Nähe der Galaxis
Hangay zu bringen. Um die gigantische Entfernung von mehreren Millionen Lichtjahren auch in Zeiten der erhöhten
Hyperimpedanz überwinden zu können, setzten die Terraner und ihre Verbündeten auf die alten
Sonnentransmitter der
Lemurer.
Soweit die Vorgeschichte für die folgenden Romane. Mit Band
2408, geschrieben von
Christian Montillon, setzt die Handlung um die RICHARD BURTON und ihre Besatzung ein. Im Anflug auf die Galaxis
Hangay, der durch den intergalaktischen Leerraum geht, entwickelt sich im Innern des Raumschiffes eine Bedrohung, die niemand vorausgesehen hat - trotz aller kritischer Blicke auf ESCHER, die nach wie vor geheimnisvolle Parapositronik.
Es kommt zum »Krieg der Prozessoren«, und dieser Krieg gibt dem Roman
2408 auch den Titel. Die neue Entwicklung in und um ESCHER bringt Ergebnisse mit sich, die nicht nur die RICHARD BURTON und ihre Besatzung gefährden, sondern letztlich auch die Bewohner der
Milchstraße. Denn wenn es der Expedition nicht gelingt, wertvolle Ergebnisse über die in
Hangay entstehende Negasphäre zu sammeln, besteht überhaupt keine Hoffnung mehr, das Verhängnis von der Menschheit abzuwenden ...
Wie es mit den Menschen an Bord der RICHARD BURTON weitergeht, ist auch Thema des Folgebandes, den
Leo Lukas verfasst hat. Unter dem Titel »Grenzwall Hangay« beschreibt der Autor in Band
2409, wie nicht nur die Angehörigen der terranischen Expedition versuchen, in die Galaxis vorzustoßen. Neue Schwierigkeiten warten auf sie und ihre Verbündeten - und diese Probleme müssen erst einmal überwunden werden.
Mancher Terraner fühlt sich vor
Hangay schon an den damaligen »Wall« um die
Milchstraße erinnert, als vor einigen Jahrhunderten die Menschheitsgalaxis gewissermaßen vom Rest des Universums abgeschirmt war. Ähnlich scheint es mit
Hangay zu sein - doch wie der Zugang zur abgeschotteten Galaxis gelingen kann, ist bislang ungewiss ... und es ist Thema für weitere Romane.
Soweit der erste kurze Ausblick. Ich verspreche für demnächst einige weitere ...