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Kurzinfo
26. November 2007

Sternenozean-Hörspielproben

Heute Morgen kam ich unverhofft in den Genuss der Hörproben zur kommenden  Sternenozean-Hörspielstaffel - welche ab Anfang Dezember in die Läden kommt. Eigentlich sollte lediglich eine News zu diesem Thema geschrieben werden. Durch das Hineinhören in die Hörproben bin ich allerdings so begeistert, dass ich euch meine Gedanken zu diesem Produkt einfach nicht vorenthalten will:

Ich erinnerte mich vage, dass ich das letzte, bewusst konsumierte Hörspiel, vor rund 15 Jahre hörte. Beim Schwelgen kommen dann doch sehr schöne Erinnerungen hoch. Ich erinnere mich wieder an die Abenteuer um den Barbaren He-Man in »Master of the Universe«, die Freunde von »TKKG« oder die Detektive der »Drei Fragezeichen«. Als ich älter wurde, stellte sich mein Medienkonsum vollständig auf Bücher, Filme oder Lesungen um - leider, muss ich nach dem gerade gehörten zugeben.

Nicht nur, dass mir von der ersten Sekunde an der Atem vor Spannung stockte. Auch meine Hände waren nach kürzester Zeit von einem Schweißfilm der Aufregung bedeckt; ein »Wow!« entglitt mir spontan. Erst als meine Kollegin im Nachbarzimmer verdutzt durch die Scheiben schaute, merkte ich, dass sich der Lautstärkeregler wohl automatisch auf beinahe Anschlag gestellt haben musste - ich konnte mich nicht erinnern, ihn überhaupt berührt zu haben.

Kein Wunder, denn in den Hörspielen wird eine solch epische Stimmung aufgebaut, dass es nicht schwer fällt, alles um sich herum zu vergessen. Eine Stimmung die, wie ich finde, nicht einmal annähernd mit der in Filmen zu vergleichen ist. Die im Kopf ablaufenden Bilder, auf eindrucksvolle Weise durch Tonmalerei, authentische Hintergrundgeräusche sowie großartiger Musik unterstrichen, lassen meine Nerven dauerhaft bis zum Zerreißen angespannt.

Die Hörspiele warten mit jeder Menge bekannter und starker Stimmen auf. Spätestens beim Einsetzen der »Charakter-Stimmen«, wie die des Bruce Willis-Synchronsprechers Manfred Lehmann als  Shallowain oder Katja Riemann als Bre Tsinga, die gekonnt ihre professionelle Note den Werken beisteuern, lassen mich gänzlich sämtliche objektive Beurteilung dieses Werkes vergessen. Ihr habt es bestimmt schon bemerkt ...

Für erwähnenswert halte ich auch, dass Christian Schulte, unser neuer Hörspiel-Erzähler, einen mehr als gelungenen Einstand hat. Seine tragende und bassige Stimme hebt sich wunderbar von den restlichen Sprechern ab und erfüllt, meiner Meinung nach, die hohen Erwartungen.

Damit ihr die Möglichkeit habt euch ein eigenes Bild zu machen, stellt die Redaktion in den kommenden Wochen an den Montagen und Freitagen jeweils eine Hörprobe auf der Homepage online. Diese werden dann aber doch noch mit einer News angekündigt - »business as usual« eben :)

Prädikat:
Ein Muss für alle Fans von Hörspielen, insbesondere für PERRY RHODAN-Begeisterte - reinhören lohnt sich allemal.

P.S.: Mittlwerweile bereue ich es zutiefst nicht im Planetarium am Insulaner zu den Sternenhörspiel-Nächten gewesen zu sein. Bei dieser Atmosphäre wären die Hörspiele ein unvergessliches Erlebnis gewesen. Um euch wenigstens einen kleinen Eindruck zu vermitteln, wie es in Berlin gewesen sein musste,  hier der Erfahrungsbericht eines Besuchers.