Hauptseite

Aktuell Produkte Information Kommunikation Unterhaltung

7. Oktober 2005

PERRY RHODAN wieder im Post-Abo

Die Belieferung der Abonnenten kehrt zum »alten System« zurück

Als im Sommer diesen Jahres die PERRY RHODAN-Abonnements auf Botenbelieferung umgestellt wurden, geschah dies aus folgendem Grund: Boten wohnen vor Ort, üblicherweise in der Nachbarschaft des Abonnenten, bringen den Roman damit pünktlich und zuverlässig vorbei, möglicherweise besser, als dies die Post könnte.

Leider scheint dieses Prinzip nicht überall funktioniert zu haben. Die Beschwerden häuften sich, Romane würden nicht pünktlich zugestellt oder seien gar in einem schlechten Zustand. Anfangs ging man im Verlag und bei der Abo-Gesellschaft davon aus, dies sei ein Anfangs-Problem - bei einer Umstellung von Abonnements gibt es stets leichte Schwierigkeiten, die aber rasch nachlassen.

Leider hörten die Beschwerden nicht auf. Aus diesem Grund haben Verlag und Abo-Gesellschaft jetzt reagiert: Mit Band 2305 - also mit dem Erscheinungstag 21. Oktober 2005 - der laufenden PERRY RHODAN-Serie werden die Abonnements wieder auf das bisherige System umgestellt. Die Romane werden künftig wieder per Post ausgeliefert, und sie werden in Papierhüllen anstelle einer Kunststoff-Verpackung verschickt.

Noch einige Hintergründe:
Fairerweise muss eingeräumt werden, dass es solche Schwierigkeiten nur bei den PERRY RHODAN-Abonnements gibt. Der Grund liegt auf der Hand: PERRY RHODAN-Leser möchten ihren Roman spätestens am Erscheinungstag erhalten, weil sie sich der Serie stark verbunden fühlen und aktuell »mitlesen« möchten. Dadurch unterscheiden sie sich von Abonnenten herkömmlicher Zeitschriften, bei denen es als »nicht so schlimm« empfunden wird, wenn sie diese einen Tag später erhalten.

Offizieller Erscheinungstermin für die PERRY RHODAN-Romane ist stets der Freitag (Ausnahmen gibt es bei Feiertagen); an diesem Tag werden die Romane an den Verkaufsstellen ausgelegt.

Aufgrund einer gesetzlichen Regelung dürfen Abonnenten nicht »bevorzugt« beliefert werden. Sie dürfen ihre Romane also nicht wesentlich früher, als ein Kiosk-Käufer erhalten. Das Amtsgericht Hamburg hat bereits in der Vergangenheit entschieden, dass PERRY RHODAN-Abonnenten maximal zwei Werktage vor Erstverkaufstag beliefert werden dürfen.
Das hat Folgen: Der Verlag gibt die Hefte am Dienstag zur Post. Der Vertrag mit der Post sieht vor, dass die Romane spätestens zwei Tage später bei den Abonnenten sind. Selbst wenn es zu einer Verzögerung bei der Post kommt, sollten die Romane also spätestens am Freitag eintreffen - außer es gibt Einflüsse höherer Ordnung wie Streiks oder Unwetter, die eine Verzögerung von mehr als einem Tag verursachen.

Die Romane können definitiv nicht schon am Montag bei der Post aufgegeben werden. Damit kämen sie zwar garantiert pünktlich an, einige wären aber schon am Dienstag beim Leser und damit früher als gesetzlich erlaubt. Das wiederum käme sehr schnell zur Anzeige - und würde zu sehr hohen Strafzahlungen führen.