Hauptseite

Aktuell Produkte Information Kommunikation Unterhaltung

21. Februar 2008

»Robert ist Robert, ich bin ich«

Exposéautor Christian Montillon über seine Arbeit an PERRY RHODAN-Action

 
»PERRY RHODAN-Action« - das ist für mich seit einigen Wochen ein brennendes Thema. Die meisten Leser dieser Zeilen werden über die Details dieser 12-teiligen PERRY RHODAN-Ablegerserie Bescheid wissen. Auch ist es nicht gerade eine brandaktuelle Neuigkeit, dass ich die Exposés zur Serie geschrieben habe.

Für die fünfzigste Ausgabe der SOL (also die Jubiläumsnummer, die auch sonst einiges zu bieten hat), habe ich einen längeren Artikel darüber geschrieben, wie es mir so erging, bis die 12 Exposés fertig auf dem Tisch lagen.

Die SOL-Nummer wird so gut wie zeitgleich mit dem ersten Roman von PRA erscheinen, also in den ersten April-Tagen. Da es bis dahin noch einige Zeit hin ist, soll jeder Leser ein wenig neugierig gemacht werden. Jaja, so bin ich. Den ganzen Artikel gibt's dann in der SOL, bis dahin im folgenden eine stark (!) gekürzte Version, die unter anderem verschweigt, dass der Original-Artikel als »kleiner PERRY RHODAN-Roman« daherkommt.

Unter der etwas mysteriösen (oder selbstverständlichen, ganz wie man will) Überschrift »Robert ist Robert, ich bin ich« wird sich dort auch Folgendes finden:

»Es ist der 8. Februar 2008 … ein schönes Datum, wenn man es in Zahlen schreibt, fast symmetrisch, sozusagen: 0-8-0-2-2-0-0-8.

Dieser Tag hat für mich etwas Besonderes: alle zwölf Exposés zur »PERRY RHODAN-ACTION«-Serie sind fertig, die letzten beiden gingen heute in ihrer Endversion an den Verlag. Uff. Mein Kopf schwirrt noch von den ganzen Begriffen und Charakteren.
Alles in allem hat es einen Riesenspaß gemacht und es lief auch gut, von kleinen Schwierigkeiten abgesehen, über die weiter unten noch zu berichten sein wird. Ein kleiner Lapsus, zugegeben recht peinlich, gleich am Anfang: im 12er-Expo habe ich doch tatsächlich den Hyperraum mit dem Linearraum verwechselt. Ui, ui, Herr Montillon! Liegt vielleicht daran, dass ich mein zweites Frühstück noch nicht konsumiert habe, und dass es jetzt dafür schon zu spät ist. Muss wohl ausfallen heute.

»…« Leider verschwimmen die Anfänge bereits im Nebel der Geschichte, weil der KNF-ANRUF in eine Zeit fiel, in der ich tausend andere Dinge zu tun hatte. 999 davon hingen damit zusammen, dass ich gerade ein neues Haus baute. Jedenfalls hatte ich  Klaus Frick am anderen Ende der Leitung.

Es war nicht irgendein Anruf, bei dem mein neustes Manuskript zerpflückt wurde, nein, es war der ANRUF, in Versalien, was dem schlichten Gespräch eine geheimnisvolle Aura verlieh. Nur wusste ich das noch nicht. Es ging mir also im Grunde genommen so, wie  Perry Rhodan, der  Mondra Diamond gegenübertritt, ohne zu wissen, dass sie inzwischen zu MONDRADIAMOND geworden ist.

»…« Einzige Vorgabe zum äußeren Rahmen: die Dinger sollten »meine« sein, d.h. ich war nicht gezwungen, die Form der Exposés der Hauptserie zu übernehmen. Und sie sollten kürzer sein als das durchschnittliche RHODAN-Exposé.
Okay, kürzer ist gut, dachte ich. Macht weniger Arbeit.
Ha! Jetzt, da ich auf die zwölf Expos schaue, sind sie doch in etwa genauso lang geworden. Aber sie sehen ganz anders aus. Sind anders aufgebaut.

»…« Es lief inhaltlich wie geschmiert, kaum mal mussten wir uns um Handlungen und Charaktere streiten, höchstens Details wurden mal verändert (etwa der peinliche Hyperraum statt des Linearraums …). Ich war begeistert. Es geht also. Und nie saß ich vor dem gefürchteten leeren Blatt, das ich irgendwie füllten musste. Wenn sich etwas verzögerte, dann deshalb, weil ich zwar im Sinn hatte, dass ich das nächste Expo angehen muss … aber mich irgendwie erst gar nicht traute, den Computer anzumachen. Stattdessen durchdachte ich die Story noch mal und noch mal, spielte in meinem Kopf Ping-Pong mit den Charakteren …
… und wenn ich mich dann hinsetzte, dann ging's auch ratzfatz weiter.«

Den ganzen Bericht gibt's wie gesagt in der SOL Nummer 50!