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10. März 2008

»Eiswind der Zeit«

Hubert Haensel zum PERRY RHODAN-Silberband 101

 
 Hubert Haensel bearbeitet seit Band 81 die  PERRY RHODAN-Silberbände. Zu »seinem« 21. schreibt er:
»Die Symbolkraft dieses Titels hat mich vom ersten Moment an in ihren Bann gezogen. Ich spüre unwillkürlich ein Frösteln. Kälte in meinen Adern. Der Wind peitscht mir Eiskristalle entgegen, und sie stechen wie Nadeln durch die Haut. Die Zeit wird spätestens unter solchen Umständen zur bislang ungeahnten Bedrohung, sie läuft mir davon.

Tatsächlich existiert eine ungeahnte Bedrohung. Sie ist enorm und könnte das Verderben über unseren Bereich des Universums bringen.

Das Angenehme, das mich dann wieder auf andere Gedanken gebracht hat, ist die Begegnung mit einer leibhaftigen Göttin. Und, seien wir ehrlich, wer - zumindest die männlichen Leser - möchte nicht einer Göttin wie Demeter begegnen? Sie ist nicht nur schön und wird aus jahrtausendelangem Schlaf geweckt, sie ist auch eine Außerirdische. Nur: Was wollte sie auf der Erde?

Kann es tatsächlich Zufall sein, dass sie ausgerechnet  Roi Danton, also Perry Rhodans Sohn, über den Weg läuft? Zu einer Zeit, als in der Mondumlaufbahn ein riesiges Raumschiff entsteht, von  NATHAN ohne Wissen der Menschheit erbaut. Demeter will an der Reise der  BASIS teilnehmen. Es geht darum, einer unvorstellbaren Gefahr zu begegnen.

Dieses Buch, finde ich, ist ein Bindeglied zwischen zwei Zyklen: zwischen BARDIOC, dessen Geschichte im Jubiläumsband 100 zu lesen ist (und den ich allen, die ihn noch nicht kennen, wärmstens ans Herz lege), und dem geheimnisvollen Objekt PAN-THAU-RA.

Mit knappen Worten: Große kosmische Ereignisse werfen ihre Schatten voraus! Wir dürfen uns von ihnen faszinieren lassen ...«