PERRY RHODAN-Erinnerungen

16.01.2017 08:30 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Hüter des Planeten

Ich steckte geradezu in einem Afrika-Blues, als ich am Freitag, 8. Oktober 1993, mit der Arbeit am vierten Buch der ATLAN-Serie begann. Hans Kneifel hatte geliefert, während ich vier Wochen lang durch Südafrika gereist war, und jetzt lag der riesige Berg von Papier auf meinem Schreibtisch.

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13.10.2016 08:10 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein grauer Tag in Köln – Teil drei

Die Trauerfeier für Thomas Ziegler lief an diesem grauen Tag im September 2004 nicht so, wie ich es erwartet hatte. Meine Rede fand ich selbst nicht gerade brillant und angemessen – aber ich war auch nicht darauf vorbereitet. Deshalb war ich sehr froh, als sich eine Änderung abzeichnete.

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12.10.2016 08:10 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein grauer Tag in Köln – Teil zwei

Als sich die Türen zur Beisetzungshalle öffneten, traten wir ein. Uwe Anton, Achim Mehnert, Horst Pukallus und ich blieben als Gruppe im Hintergrund und warteten, bis die Familie und die Freunde ihre Plätze eingenommen hatten. Dann erst setzten wir uns, um unserem Freund und Kollegen Rainer Zubeil – alias Thomas Ziegler – das letzte Geleit zu geben.

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11.10.2016 08:10 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein grauer Tag in Köln – Teil eins

Es war ein grauer Tag im September 2004: Aus einem diesigen Wolkenhimmel fiel immer wieder feiner Nieselregen, und ein unangenehmer Wind pfiff zwischen den Bäumen und Grabsteinen auf dem Kölner Westfriedhof hindurch. Mit raschem Schritt eilte ich auf die Halle zu, in der in wenigen Minuten die Verabschiedung des Verstorbenen beginnen sollte. Mein offener Mantel wehte im Wind, die schwarze Krawatte flatterte seitlich aus der Anzugsjacke, und ich hatte das Gefühl, zu spät zu kommen.

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08.09.2016 08:15 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Das erste Seminar mit Uwe Anton – Teil 2

Unser erstes gemeinsames Seminar zur Science-Fiction-Kurzgeschichte bestritten Uwe Anton und ich im Dezember 1997. Wie so oft war auch diesmal die Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel der Schauplatz unseres »Auftritts«. Und nachdem wir viele allgemeine Dinge behandelt oder vorher eingereichte Geschichten besprochen hatten, ging es endlich an die Details ...

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07.09.2016 08:15 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Das erste Seminar mit Uwe Anton – Teil 1

Seit Mitte der 90er-Jahre ist die Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel ein Ort, an dem unter anderem Seminare für angehende Science-Fiction- und Fantasy-Autoren angeboten werden. Mit dabei ist seit 1997 auch Uwe Anton; immer wieder wirkt der Autor und Übersetzer an diesen Seminaren mit. Als Dozent hat er sich auf das Thema der Science-Fiction-Kurzgeschichte spezialisiert. Unser erstes gemeinsames Seminar hatten wir im Dezember 1997.

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23.08.2016 08:20 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Mein erstes Jubel-Vorwort

Im Vorfeld des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 1800 war ich ziemlich nervös. Kein Wunder: Es war der erste Jubiläumsband, den ich als Redakteur zu verantworten hatte. Viele der Vorbereitungen zu diesem Roman, die wir im Herbst 1995 trafen, gingen in völlig neue Bereiche: Wir starteten mit einer Internet-Seite, was im gesamten Verlag auf Unverständnis stieß, wir wollten eine Pressekampagne eröffnen, und wir wollten inhaltlich völlig neue Wege einschlagen.

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28.07.2016 08:30 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Welt über den Wolken

In den 90er-Jahren gehörte es zu meiner täglichen Arbeit, mit den PERRY RHODAN-Autoren regelmäßig zu telefonieren. Es gab keine E-Mails, also war das Telefon die schnellste Möglichkeit, Dinge abzusprechen. Viele Ideen entstanden auf diese Weise.

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26.07.2016 08:30 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein Ansatz zu einer E-Book-Gesamtkonzeption

Die Erfahrungen mit den E-Books zeigten uns im Verlauf des Jahres 2004, dass wir einen »kleinen Markt« hatten, den wir langsam aufbauen konnten. Vor allem Frank Borsch als Redakteur und Miriam Hofheinz vom Marketing trieben die Überlegungen weiter voran – die beiden hatten einen Weitblick, der zu dieser Zeit in der Verlagsbranche noch nicht sehr verbreitet war.

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29.06.2016 08:25 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein Band für Peter Terrid

»Wenn Sie Ideen haben, Herr Frick – dann immer nur her damit!« Diese Aussage der Verlagsleitung nahm ich in den 90er-Jahren ernst. Eine der vielen Ideen, die ich in dieser Zeit intern vorbrachte, hatte einen traurigen Anfang: Im Dezember 1998 war Peter Terrid ganz überraschend gestorben.

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06.05.2016 08:15 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Die Große Leere wird geplant

In der Rubrik »Der Redakteur erinnert sich« schreibe ich mehr oder weniger regelmäßig über Dinge, die sich in einer früheren Zeit meiner Redakteurslaufbahn zugetragen haben. Diesmal geht es aber um ein Ereignis, das davor lag und das ich nur anhand von alten Protokollen betrachten kann.

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22.04.2016 08:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: »Lemuria« wird entwickelt

Bei meinem Besuch in München ging es am 13. Januar 2004 vor allem um ein wichtiges Thema: Mit Sascha Mamczak, dem verantwortlichen Lektor für Science Fiction und Fantasy, sprach ich über die nächste »Sechser-Staffel«, die wir bei Heyne veröffentlichen wollten. Das Konzept der geplanten »Lemuria«-Staffel hatte der Kollege für gut befunden, auch die weiteren Abläufe leuchteten ihm ein.

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11.04.2016 08:25 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Der Mythos Lemuria

Frank Borsch entwickelte nicht nur als Autor am laufenden Band viele Ideen, sondern auch während seiner Zeit als PERRY RHODAN-Redakteur. Als er in der PERRYRHODAN-Redaktion arbeitete, verbrachten wir regelmäßig die Mittagspausen damit, uns über neue Überlegungen zu begeistern.

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07.03.2016 08:15 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Monde des Schreckens

Im August und September 1999 telefonierte ich nicht nur einmal mit Rainer Castor. Wir beide beschäftigten uns intensiv mit einem Buch, von dem ich erwartete, dass es die PERRY RHODAN-Historie buchstäblich auf eine neue Basis stellen würde. Rainer Castor steckte in den letzten Arbeitsschritten an einem Roman, dem er den Arbeitstitel »Monde des Schreckens« gegeben hatte; dieser sollte als fünfzehntes Buch der ATLAN-Buchreihe erscheinen.

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18.02.2016 08:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Vorarbeiten zu »Ara-Toxin«

Zu den sogenannten Heyne-Miniserien zählt der sechs Bände umfassende »Ara-Toxin«-Zyklus. Wesentliche Vorarbeiten hierzu liefen im Dezember 2006 an, zu einer Zeit also, in der die PERRY RHODAN-Redaktion in einer Phase massiver Umbrüche stand. Zum Monatsanfang hatten wir erfahren, dass der Moewig-Buchverlag schließen würde. Niemand wusste, wie es mit den PERRY RHODAN-Silberbänden weitergehen würde.

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10.02.2016 08:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Raumschiff zu verkaufen

Zu den Themen, die Arndt Ellmer schon immer interessierten, zählten das Raumschiff BASIS und die geheimnisvolle Hamiller-Tube. Wir hatten bereits in den frühen 90er-Jahren darüber gesprochen, und ich wusste, dass er gern mehr über die BASIS schreiben wollte.

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15.01.2016 08:30 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Der zweite Versuch des Cortez-Zyklus

Im Frühjahr 1995 stand die PERRY RHODAN-Serie in einer Phase des inhaltlichen Umbruchs. Davon ahnten wir anfangs noch gar nichts. Die Autoren schrieben an den letzten Romanen des Hamamesch-Zyklus, der den Komplex um die »andere Seite des Universums« abschließen sollte. Gleichzeitig ging es bereits darum, die ersten Grundlagen für einen neuen PERRY RHODAN-Zyklus zu legen. Band 1800 sollte eine völlig neue Szenerie begründen, da waren sich alle einig.

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24.12.2015 08:30 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: »Lemuria«-Planung in Karlsruhe

Der Donnerstag, 19. August 2004, war sehr warm und sehr sonnig; ideal eigentlich, um an einem Baggersee die Hitze des Tages zu genießen. Ausgerechnet an diesem Tag wollte ich mit den Kollegen einige wichtige Details zum »Lemuria«-Zyklus besprechen. Aber es passte einiges sehr gut zusammen ...

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18.12.2015 08:15 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Die MYTHOR-Buchreihe wird konzipiert

Schon seit ich als Jugendlicher die MYTHOR-Heftromane gelesen hatte, wollte ich diese Serie ein zweites Mal veröffentlichen. MYTHOR hatte mich fasziniert, und ich fand es in der Mitte der 80er-Jahre traurig, dass die Serie so sang- und klanglos verschwunden war. Doch wie sollte eine Neuauflage geschehen? Idealerweise vielleicht sogar damit kombiniert, dass man die Serie abschloss?

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25.11.2015 08:15 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein Con-Besuch in Bamberg

Das Oster-Wochenende des Jahres 1981 stand für mich im Zeichen eines Science-Fiction-Treffens – ich war zu diesem Zweck extra nach Bamberg gefahren. Dort hatten die Mitglieder des Science-Fiction-Korrespondenz-Rings am Freitagabend lange getagt und vor allem zu vorgerückter Stunde ziemlich viel Bier getrunken. Entsprechend müde waren wir alle am nächsten Morgen.

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24.11.2015 08:10 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Mein erster Tag in Bamberg

Im Frühjahr 1981 war ich komplett ins Fandom eingebunden, die Gemeinschaft der Science-Fiction-Fans bildete in weiten Teilen meinen Lebensinhalt. Ich publizierte mein Fanzine »Sagittarius« und schrieb an anderen Fanzines mit, und ich war aktives Mitglied in einer Reihe von Science-Fiction-Clubs.

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16.09.2015 08:15 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Neue Taschenbuch-Autoren und Klassiker

In den frühen 90er-Jahren zählte die Arbeit an den PERRY RHODAN-Taschenbüchern zu einer wichtigen Tätigkeit des Redakteurs. Ich hatte dabei viel mit dem Heyne-Verlag und seiner Redaktion sowie Herstellung zu tun, ebenso aber mit den PERRY RHODAN-Autoren. Bei der letzten Folge meiner Kolumnenreihe schrieb ich genauer darüber – diesmal geht's mir um die »freien Autoren«.

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14.09.2015 08:15 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Die Heyne-Taschenbücher im Jahr 1995

In den frühen 90er-Jahren zählte die Arbeit an den PERRY RHODAN-Taschenbüchern zu einer wichtigen Tätigkeit des Redakteurs. Ich hatte dabei viel mit dem Heyne-Verlag und seiner Redaktion sowie Herstellung zu tun, ebenso aber mit den PERRY RHODAN-Autoren. Bei den Taschenbüchern waren ganz andere Dinge zu beachten als bei den wöchentlichen Heftromanen.

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27.08.2015 08:15 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ideen zu Magellan

Nicht immer können alle Ideen verwirklicht werden, die in einer Redaktion oder in einem Autorenteam ausgeheckt werden. Ohne Vorschläge und Anregungen lässt sich eine Romanserie zwar kaum steuern, die Exposéautoren können aber nicht jedes Konzept in ihren Weltenbau einarbeiten. Das bekam ich im Mai 2004 zu spüren, als ich mir einige Ideen ausdachte, von denen ich hoffte, dass wir es sinnvoll einsetzen könnten.

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05.08.2015 08:20 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Erste Gedanken zum späteren EuroCon

Im Frühjahr des Jahres 1990 hatte ich die Nase voll von Cons, zumindest von denen, die ich selbst organisiert hatte, allein oder mit Freunden zusammen. Zehnmal hatte ich nach Freudenstadt eingeladen, und von Jahr zu Jahr waren mehr Leute zu den Science-Fiction-Veranstaltungen im Schwarzwald gekommen. Der FreuCon hatte sich seit 1981 zu einer Art Marke für witzige und nicht unbedingt seriöse Cons entwickelt.

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29.07.2015 08:30 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Vorbereitungen auf die Popkomm 96

Kaum war Eckhard Schwettmann im Haus, legte er bereits mit seinen Aktivitäten los. Im Sommer 1996 knüpfte unser neuer Marketingleiter an den unterschiedlichsten Ecken und Enden seine Kontakte – sowohl innerhalb als auch außerhalb des Verlages. Er sprach im Verlag mit allen wichtigen Personen, und er telefonierte stundenlang mit ehemaligen Arbeitskollegen, die er aus der Kommunikationsbranche kannte. All diese Kontakte nutzte er, um seinen Marketingbereich aufzubauen.

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26.05.2015 08:35 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Wir planen eine PERRY RHODAN-Party

Wer genau auf die Idee kam, weiß ich nicht mehr. Vermutlich war es einer meiner Freunde, mit denen ich Ende der 90er-Jahre um die Häuser zog. Bei einem unserer Gespräche, irgendwann sehr spät in der Nacht, wurde die Idee auf jeden Fall angesprochen: »Wie wäre es denn, wenn wir eine PERRY RHODAN-Party machen würden? So eine mit elektronischer Musik, mit lustigen Leuten und bunten Verkleidungen, mit ...«

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18.05.2015 08:25 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Werbetexte im Spätsommer 1997

Im Sommer 1997 wirbelte Eckhard Schwettmann mit seinen Ideen durch die Räume des Pabel-Moewig Verlages. Bei einer unserer Besprechungen brachte er einen neuen Gesichtspunkt ein: »Lass uns mal die bisherigen Abonnement-Möglichkeiten auffrischen. Nicht nur mit einem originellen Werbegeschenk, sondern auch mit kurzen knappen Texten, die alle drei aktuellen Serien schön vorstellen.«

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13.05.2015 08:10 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: ATLAN-Miniserien als E-Book

Als die PERRY RHODAN-Redaktion damit anfing, sich mit E-Books zu beschäftigen, wusste niemand, wie sich das neue Geschäftsfeld entwickeln würde. Nicht zuletzt deshalb, weil die ersten Versuche mit dem Rocket-E-Book kein Geld eingebracht, sondern nur Geld gekostet hatten, wussten wir, dass wir uns sehr vorsichtig verhalten mussten.

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30.04.2015 08:20 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Sinzig im Oktober 1997 – Teil 4

Der PERRY RHODAN-Con in Sinzig war gut verlaufen, und an diesem Oktober-Wochenende im Jahr 1997 hatte ich beste Laune. Das einzige, was mich ein wenig nervte, war die Tatsache, dass mir niemand sagen konnte, wo ich in dieser Nacht eigentlich schlafen sollte. Die Veranstalter hatten gesagt, sich darum zu kümmern, aber vergessen, mir – trotz aller Nachfragen – etwas Konkretes zu übermitteln.

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29.04.2015 08:20 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Sinzig im Oktober 1997 – Teil 3

An diesem Samstag, 4. Oktober 1997, ging der Science-Fiction-Con mit viel Kommunikation weiter; der Tag raste in unglaublichem Tempo an mir vorüber. Einen kleinen Imbiss nahm ich am frühen Abend mit den Autoren Rainer Castor, Peter Terrid und Konrad Schaef ein. Alle drei hatten Ideen für weitere PERRY RHODAN-Taschenbücher und wollten Informationen von mir dazu, wie es damit nun weitergehen würde.

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28.04.2015 08:20 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Sinzig im Oktober 1997 – Teil 2

Am Samstag, 4. Oktober 1997, fuhr ich mit der Bahn nach Sinzig, in die kleine Stadt im Rheinland. Dort war ich einer der Gäste des PERRY RHODAN-Cons, der von Werner Fleischer und einigen anderen Personen veranstaltet wurde. Wie in den früheren Jahren gab es auch 1997 einen Programmpunkt, der so nirgends verzeichnet war: Ständig suchte jemand nach Werner Fleischer, dem unermüdlichen, aber manchmal chaotischen Hauptveranstalter.

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27.04.2015 08:20 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Sinzig im Oktober 1997 – Teil 1

Bei strahlendem Sonnenschein fuhr ich am Samstag, 4. Oktober 1997, ins Rheinland. Ich nahm die Bahn, das war bequem und ermöglichte mir, während der Fahrt die Landschaft des Rheintales zu betrachten: hübsche kleine Städte, Weinberge, alte Burgen und Schlösser. Zudem konnte ich mich so ein wenig auf die Veranstaltung vorbereiten, die ich in den bevorstehenden Tagen besuchen wollte.

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07.04.2015 08:30 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein Jour Fixe zu NEO

Der Freitag, 13. Oktober 2006, war kein Tag, an dem auffällige Dinge geschahen. Aber ich hatte eine meiner regelmäßigen Besprechungen mit der Verlagsleitung. Dabei kamen viele Themen auf den Tisch, die erst später verwirklich werden konnten.

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26.02.2015 08:10 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Das geplante Sondershausen-Treffen

Ab Mitte der 80er-Jahre wurden meine Kontakte zu Science-Fiction-Fans und Musikhörern in der DDR immer intensiver. Ich pflegte zahlreiche Brieffreundschaften, ich schickte Pakete in den »Osten«, und ich bekam mit, wie die Fan-Szene dort wuchs. In der DDR schien es zu brodeln, man spürte es immer wieder: Die Punkrock-Band »L'Attentat« forderte in ihren Stücken »Russen raus«, es entwickelten sich unabhängige Medien, wenngleich auf bescheidenem Niveau. Als Bundesbürger bekam ich allerdings nur die »Echos« einer spannenden Entwicklung mit.

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20.02.2015 07:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Eine Struktur für viele Zyklen

Es war ein vergleichsweise schöner Samstag. Die Sonne schien, es ging ein lauer Wind. Mit Robert Feldhoff spazierte ich durch die kleine Stadt Wolfenbüttel, die wir an diesem Wochenende beide zum ersten Mal besuchten. An der Bundesakademie für kulturelle Bildung waren wir erstmals als Dozenten tätig und sollten Autorinnen und Autoren in die Geheimnisse der Science-Fiction-Schriftstellerei einweihen.

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15.01.2015 08:30 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Walter Ernsting war ein besonderer Mensch

Im Januar 2015 ist es zehn Jahre her, seit Walter Ernsting in Salzburg beigesetzt wurde. In diesen Tagen denke ich oft an jenen Schriftsteller, der mich zeit seines Lebens beeindruckte – als Mensch wie als Autor.

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07.01.2015 08:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein Papier zur FanZentrale – zweiter Teil

In einem zwei Seiten umfassenden Arbeitspapier, das ich im Juni 1994 für rein interne Zwecke formulierte, stellte ich die Gedanken zusammen, die ich zu einer möglichen PERRY RHODAN-Fan-Zentrale hatte. Basis dafür waren vor allem Gespräche, die ich mit Hermann Ritter und einigen anderen Personen geführt hatte – bei einem langen Frühstück in seiner Küche im südhessischen Weiterstadt.

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06.01.2015 09:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein Papier zur FanZentrale

Im Juni 1994 fand ich meine eigene Rolle in der Science-Fiction-Szene ein wenig merkwürdig. Ich kam aus der Fan-Szene, dem Fandom, und ich fühlte mich dieser Szene immer noch zugehörig; ich verfasste Texte für Fanzines und brachte gelegentlich selbst noch ein eigenes Heft heraus. Gleichzeitig war ich seit über eineinhalb Jahren als PERRY RHODAN-Redakteur im Einsatz – dadurch wurde ich von vielen Menschen von »außerhalb« anders wahrgenommen.

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31.12.2014 09:30 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Drei Mails im März

Im Frühjahr 2013 trafen sich Christian Montillon und Wim Vandemaan mit mir in Bonn. Wir besuchten die Science-Fiction-Ausstellung im »Haus der Geschichte« und setzten uns danach im Museums-Café zusammen. Bei Kaffee und Kuchen besprachen wir die aktuelle Entwicklung bei der Exposéarbeit, diskutierten über Romane und Inhalte und kamen zuletzt auch auf Autoren zu sprechen.

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04.12.2014 08:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Wie Eckhard das Bloggen erfand

Das »Marketingbüro«, wie wir ab dem Sommer 1996 das Büro nannten, in dem Eckhard Schwettmann rings um die Marke PERRY RHODAN zu wirbeln begonnen hatte, war am Dienstag, 14. Januar 1997, der Ort einer Besprechung. Oliver Reiff und Matthias Schnurrer waren zu Besuch; die beiden Kollegen waren von Anfang an für unseren Internet-Auftritt zuständig.

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06.10.2014 08:30 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein Fernsehspot für PERRY RHODAN NEO

Irgendwann im Frühsommer 2011 waren sich alle einig: PERRY RHODAN NEO werden wir mit ganz neuen Methoden bewerben. Der Verlag würde, wie es in der entscheidenden Besprechung hieß, »mal so richtig Geld in die Hand nehmen«; wir wollten sogar einen Werbespot produzieren lassen, der im Fernsehen ausgestrahlt werden sollte.

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19.09.2014 08:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Wie wir PERRY RHODAN NEO präsentierten

Ich war extrem angespannt an diesem Samstag. 1. Oktober 2011. Seit dem Vortag war ich kaum aus dem Kongresszentrum Rosengarten in Mannheim herausgekommen, der PERRY RHODAN-WeltCon 2011 lief. Tausende von Fans waren in den Hallen unterwegs, dazu kamen Autoren und Journalisten, Programmteilnehmer und Helfer; ich sprach praktisch ununterbrochen mit Menschen und hatte meine Mühe, alle Informationen permanent »auf dem Schirm« zu haben.

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10.09.2014 08:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein Aufbruch ins All mit neuen Mitteln

Wie wäre es, wenn ... So beginnen bei vielen Science-Fiction-Romanen die Planung und die Schreibarbeit der Autoren. Und so war es auch bei PERRY RHODAN NEO – wir stellten uns Fragen. Wie wäre es, wenn Perry Rhodan mit seinen Begleitern nicht 1971 zum Mond geflogen wäre, sondern der Start im Jahr 2036 erst noch bevorsteht?

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04.08.2014 08:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein Blick auf Traversan

»Wie wäre es eigentlich, wenn wir einfach mal neue ATLAN-Romane veröffentlichen würden?« Im Frühjahr 1998 war das ein Thema, über das ich mit Robert Feldhoff immer wieder sprach. PERRY RHODAN war in diesen Tagen auf einem guten Kurs, wie wir fanden: Das Marketing expandierte, die laufende Erstauflage gefiel den Fans, und die Stimmung unter den Autoren war richtig gut.

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16.07.2014 08:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Der Ferienfrachter startet in Gedanken

In all den Jahren, in denen Robert Feldhoff und ich zusammenarbeiteten, kamen wir immer wieder auf ähnliche Themen zurück. Eines davon betraf die Möglichkeiten, talentierte Autoren ausfindig zu machen und diese langfristig für die PERRY RHODAN-Serie zu etablieren.

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08.07.2014 07:43 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Stapel von Heftromanen

Im Sommer 1977 las ich meine ersten drei PERRY RHODAN-Romane; es war in einem Zeltlager im Schwarzwald, bei dem mir irgendwann langweilig wurde. Die Serie packte mich, und ich wollte mehr haben. Dummerweise hatte mein Kumpel, der PERRY RHODAN las, nur drei Hefte aus drei unterschiedlichen Zyklen dabei – das bremste mein Engagement stark ein.

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02.07.2014 07:50 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Wir blickten auf Band 1700

Die Exposékonferenz am 5. und 6. April 1993 war die erste, an der ich offiziell mitwirkte. Neben mir nahmen die Autoren Ernst Vlcek und Arndt Ellmer sowie Chefredakteur Dr. Florian F. Marzin teil; wir tagten in einem Besprechungsraum des Verlages. An den zwei Tagen wurden viele Details besprochen, die für den laufenden Zyklus wichtig waren. Vor allem arbeiteten wir intensiv an den einzelnen Bänden des »Großen Galaktischen Rätsels«.

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20.06.2014 08:14 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Letzte Fahrt zum Rosengarten

Eigentlich war ich am Dienstag, 4. Oktober 2011, völlig erschöpft. Ich hatte den PERRY RHODAN-WeltCon hinter mir, der mich in den Tagen davor sehr gestresst hatte und dessen Höhepunkt das Wochenende gewesen war. Und am Montag, 3. Oktober, hatte ich nicht den Tag der Deutschen Einheit gefeiert und mich gründlich ausgeschlafen, sondern die Chance genutzt, die zahlreichen E-Mails auf meinem Computer zumindest ansatzweise in Angriff zu nehmen.

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30.05.2014 08:14 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Streit um Prozente

Am Montag, 9. Mai 2005, war der schleichende Konflikt zwischen dem Buchverlag und der PERRY RHODAN-Redaktion kurz davor, ein echter Streit zu werden. Das erwies sich bei einem Gespräch, das ich mit der Verlagsleiterin führte. Am Vormittag stand sie auf einmal in meinem Büro und stellte mich zur Rede.

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23.05.2014 08:14 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Der Schwarm-Zyklus in der Planung

Auch wenn im Frühjahr 1995 in der PERRY RHODAN-Redaktion nicht viel zum Guten stand – Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen waren reihenweise entlassen worden, ein weiterer Umzug innerhalb des Verlages stand uns bevor –, mussten wir selbstverständlich alles so planen, als ob sich rings um uns nichts ändern würde.

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14.05.2014 08:14 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Braingame erarbeitet eine eigene PERRY RHODAN-Seite

»Wenn wir jetzt bald das Spiel veröffentlichen, müssen wir auch eine eigene Homepage bauen« – so definierte Axel Ruske, der Geschäftsführer des Computerspiele-Herstellers Braingame, im Frühjahr 2007 seine Marschrichtung. In der Tat sah alles gut aus: Das PERRY RHODAN-Spiel, das immer aufwendiger wurde, näherte sich langsam seiner Vollendung, und jetzt ging es darum, die Öffentlichkeit auf das Geheimprojekt vorzubereiten.

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09.05.2014 09:14 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein Zeitrafferfeld als Idee

So umständlich hatte Robert Feldhoff eigentlich nie zuvor ein Gespräch begonnen. »Ich würde dir gern eine Idee vorschlagen, von der ich noch nicht so genau weiß, wie du sie findest.« Er wirkte unschlüssig. »Aber wir haben ja jetzt die Zeit und die Gelegenheit, das zu tun, also möchte ich zumindest mal darüber reden.«

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02.05.2014 08:14 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein Hilferuf der Redaktion

Nachdem in den Monaten zuvor die Arbeitsbelastung immer weiter gestiegen war, verfasste ich im Oktober 2000 eine Art Hilferuf, die ich in Form einer Aktennotiz an die Geschäftsleitung des Verlages sandte. Sie stand unter der Überschrift »Neue Objekte nur mit mehr Kräften möglich« und sollte im Verlauf der folgenden Monate tatsächlich eine Erleichterung mit sich bringen.

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14.04.2014 09:14 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein Appell in Sachen E-Books

Dass es immer mehr Möglichkeiten gab, PERRY RHODAN-Romane illegal im Netz zu beziehen, machte uns zu Beginn der Nuller-Jahre immer öfter zu schaffen. Während die Musikindustrie, die unter ähnlichen Problemen litt, mithilfe knallharter Rechtsanwälte versuchte, die sogenannten Piraten zu bekämpfen, überlegten wir intensiv, was wir anders machen könnten.

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08.04.2014 08:14 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein erstes E-Book-Konzept

Nachdem wir über zwei Jahre lang die ersten Erfahrungen mit E-Books gesammelt hatten, stellte Frank Borsch im Oktober 2002 die vorhandenen Fakten zusammen und präsentierte eine Strategie für die Zukunft. Das interne Arbeitspapier diente uns in den folgenden Jahren als Grundlage für alle weiteren Überlegungen in Sachen E-Books.

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04.04.2014 08:14 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Chancen für E-Books

Nach der Frankfurter Buchmesse im Jahr 2002 war es wieder einmal Zeit, eine Zwischenbilanz zu ziehen. In unseren internen Gesprächen beschäftigten wir uns immer häufiger mit dem Thema »digitale Bücher«, wie E-Books damals häufig genannt wurden. Dabei waren die Meinungen in der PERRY RHODAN-Redaktion durchaus gespalten.

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13.03.2014 08:14 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Kalender, Schwarm und andere Themen

Nachdem es schon seit Jahren regelmäßige Besprechungen zwischen mir und der Verlagsleitung des Zeitschriftenbereiches gab, wurde dies ab 2004 auch für den Moewig-Buchbereich eingeführt. Die Verlagsleiterin dort übernahm sogar die Bezeichnung »Jour Fixe«. Am Freitag, 10. Dezember 2004, kam eine Reihe von Themen auf die Tagesordnung, an denen sich in dieser Zeit immer wieder Konflikte entzündeten.

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14.01.2014 08:14 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Aktionen für die Aphilie

Ab Anfang der Nuller-Jahre bröckelte die Auflage der PERRY RHODAN-Silberbände stärker als zuvor. Kaufhäuser zogen sich komplett aus dem allgemeinen Buchgeschäft zurück, und viele Buchhändler hatten kein Interesse mehr daran, die komplette Buchreihe verfügbar zu halten. Manche Händler nahmen in der Folge auch die aktuellen PERRY RHODAN-Bücher aus ihren Regalen.

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31.12.2013 08:14 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Programm für die vierzig Jahre

Der Samstag, 8. September 2001, verging wie im Flug. Während ein fieser Dauerregen über Rastatt herunterging, hatten wir einen richtig schönen »Tag der offenen Tür«, den wir zum vierzigsten Geburtstag der PERRY RHODAN-Serie begingen. Überall waren Fans am Diskutieren, Essen und Trinken; einige Journalisten machten Interviews, filmten und fotografierten, die Johnny-Bruck-Ausstellung wurde ebenso rege besucht wie der Multimedia-Raum. 

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30.12.2013 08:08 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: 40 Jahre und ein Dauerregen

Es war mittlerweile nach zwölf Uhr mittags an diesem Samstag, 8. September 2001, und es regnete immer stärker. Der »Tag der Offenen Tür«, den wir von der PERRY RHODAN-Redaktion auf dem Gelände der Verlagsunion Pabel-Moewig veranstalteten, entwickelte sich ausgesprochen feucht – und dabei wollten wir doch in aller Ruhe und mit viel Freude den vierzigsten Geburtstag der PERRY RHODAN-Serie feiern.

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27.12.2013 08:03 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Wir feierten Seriengeburtstag

Kurz vor zehn Uhr begann es stärker zu regnen; aus dem sanften Nieseln wurde ein ausdauerndes Plätschern. Der Samstag, 8. September 2001, schien ein feuchter Tag zu werden, und dabei wollten wir doch in aller Ruhe und mit viel Freude den vierzigsten Geburtstag der PERRY RHODAN-Serie feiern.

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22.11.2013 08:34 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Am Morgen des Vierzigsten

Es nieselte an jenem frühen Morgen. Als ich meine Wohnung in der Karlsruher Innenstadt verließ, blickte ich sorgenvoll zum Himmel hinauf. Alles war grau: Dicke Wolken zogen über den Himmel, und der feine kühle Regen fiel ununterbrochen auf die Stadt herunter.

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28.10.2013 08:11 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: PERRY RHODAN digital

Am 18. April 2011 begann ich mit den Notizen zu einer – wie ich annahm – damals wegweisenden Idee. Ich nannte sie »PERRY RHODAN digital«, und ich schrieb die Stichworte zu einer Zeit nieder, als wir mit verschiedenen Partnern über einen komplett neuen E-Book-Vertrieb verhandelten.

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02.10.2013 08:28 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Wie das Club-Kontakt-Netz entstand

Als ich am Samstag, 19. April 1980, mein Fahrrad bestieg, um von meinem Heimatdorf loszufahren, ahnte ich noch nicht, wie sehr ich mit dieser Reise mein Leben verändern sollte. Zwar hatte ich die ernsthafte Absicht, etwas Gutes für die Science Fiction im Allgemeinen und mein Ego im Besonderen zu tun – dass ich aber letzten Endes einen wichtigen Schritt für meine spätere »Fandom-Karriere« zurücklegen sollte, war mir damals nicht bewusst.

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20.09.2013 08:23 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Mein erster MiniCon

Als ich am Samstag, 19. April 1980, mein Fahrrad bestieg, um von meinem Heimatdorf loszufahren, ahnte ich noch nicht, wie sehr ich mit dieser Reise mein Leben verändern sollte. Zwar hatte ich die ernsthafte Absicht, etwas Gutes für die Science Fiction im Allgemeinen und mein Ego im Besonderen zu tun – dass ich aber letzten Endes einen wichtigen Schritt für meine spätere »Fandom-Karriere« zurücklegen sollte, war mir damals nicht bewusst.

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23.07.2013 08:12 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Erste Gespräche mit Lübbe-Audio

Als ich am Dienstag, 19. Oktober 2004, nach Bergisch Gladbach fuhr, konnte ich noch nicht ahnen, dass aus einigen der Gespräche eine langjährige Zusammenarbeit resultieren wollte. Das Ziel war, sich mit einigen Lektoren und Redakteuren auszutauschen und vor allem mit den Kollegen von Lübbe-Audio eine erste »inhaltliche Konferenz« zu führen. Dass Bastei-Lübbe und Pabel-Moewig bei den Hörspielen zusammenarbeiten wollten, war in den Wochen zuvor klar definiert worden; jetzt ging es um die konkreten Abläufe.

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15.07.2013 08:22 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Robert informiert über den Schattenspiegel

Im Februar 2002 verschickte Robert Feldhoff ein umfangreiches Schreiben an die Autoren, die an dem geplanten PERRY RHODAN-Zyklus mitwirken sollten, den wir für Heyne konzipierten. Vor allem ging es um die Arbeitsweise, auf die wir die Kollegen einschwören mussten. »Die müssen im Voraus kapieren, dass wir völlig anders arbeiten müssen«, sagte er mir im Vorfeld. »Sonst gehen wir im Terminchaos unter.«

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12.07.2013 08:17 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Weiterplanung für Andromeda

Es gibt die eine oder andere »eiserne Regel«, an die man sich im Geschäftsleben zu halten hat. Dazu gehört, dass man nicht mit einer Arbeit für eine andere Firma beginnt, bevor man nicht einen Vertrag in den Händen hat, den beide Seiten unterzeichnet haben und der alle Rechten und Pflichten eindeutig festlegt.

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28.05.2013 08:15 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Die Terminatoren und zwei Protokolle

Die erste Exposékonferenz im Jahr 1999 war am Abend des Montags, 8. Februar, mit einigen Gläsern Bier zu Ende gegangen. Tatsächlich hatten wir in diesen Stunden auch einige halbwegs vernünftige Gespräche geführt, am Ende hatten wir vor allem gealbert. Das machte mit den beiden Autoren immer viel Spaß; die beiden waren witzig, kamen bei den Gesprächen von einem Thema auf das andere und hatten aufgrund ihrer unterschiedlichen Herkunft auch stets Themen, die Anreize für weitere Witze boten.

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27.05.2013 08:15 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Morkhando, Terra und ein Sohn

An diesem Montag, 8. Februar 1999, ging es weiter um die PERRY RHODAN-Handlung nach Band 2000. Ernst Vlcek und Robert Feldhoff überschlugen sich mit Ideen und Vorschlägen, die nicht unbedingt alle zusammenpassten. Ich kam zeitweise mit dem Notieren von Gedankenblitzen nicht nach und strich immer wieder irgendwelche Notizen durch, weil sie von neuen Überlegungen umgeworfen worden waren. Der Kaffee beflügelte, die beiden Exposéautoren schaukelten sich immer weiter auf.

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26.03.2013 08:15 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Ein Café wird zum Namensgeber

Nachdem Ernst Vlcek meine Wohnung gründlich mit Zigarettenrauch angefüllt hatte, gingen er, Robert Feldhoff und ich noch einmal spazieren. Es war Montag, der 8. Februar 1999, und wir wollten mit unserer Exposé-Konferenz weitermachen. Gemeinsam bummelten wir von meiner Wohnung aus in die Innenstadt von Karlsruhe.

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21.02.2013 08:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Phalanx, Exodus und die anderen

Meine fannische Zeit begann im Sommer 1979, und im Frühjahr 1980 hatte ich das Gefühl, mich bereits richtig gut auszukennen. Ich jobbte zu der Zeit auf dem nahe gelegenen Bauernhof, im Wald und auf einer Baustelle, und das Geld, das ich dabei verdiente, investierte ich in Romanhefte, in Kassetten obskurer Bands und in Fanzines.

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31.01.2013 08:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Zwei Michaels und ein Prophet

Im Frühjahr 1980 hielt ich mich für einen ziemlich guten Science-Fiction-Autor: Meine ersten Kurzgeschichten waren in Fan-Zeitschriften erschienen und hatten relativ gute Kritiken erhalten. Die erste Ausgabe meines Fanzines SAGITTARIUS lag vor und war bei vielen Lesern ebenfalls gut angekommen, so gut sogar, dass ich bei der folgenden Nummer gleich einmal die Druckauflage verdoppeln musste. Meiner geplanten Karriere als Autor schien nichts mehr im Weg zu stehen.

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18.01.2013 08:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Wie die Solare Residenz entstand ...

Bei der PERRY RHODAN-Konferenz am 7. und 8. Februar 1999 wurden grundlegende Weichen für die Zukunft der Serie gestellt: Mit den Exposéautoren Ernst Vlcek und Robert Feldhoff besprach ich die Romane, die nach dem Jubiläumsband 2000 kommen sollten.

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31.12.2012 08:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Schritte nach dem Schwarm

Das Jahr 2005 war von den häufigen Meinungsverschiedenheiten zwischen der PERRY RHODAN-Redaktion und dem Moewig-Buchverlag bestimmt. Wir saßen auf dem selben Flur, teilweise Bürotür neben Bürotür, wir benutzten dieselbe Kaffeemaschine und gingen auf dieselbe Toilette.

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24.12.2012 08:19 von vpm

Science Fiction in Deutschland

Noch bis zum 10. März 2013 zeigt das Haus der Geschichte in Bonn die Ausstellung »Science Fiction in Deutschland«. Der Fokus der Ausstellung liegt auf der deutschen Science Fiction, aber auch internationale Aspekte und Einflüsse finden Berücksichtigung. Das Interesse gilt dabei der Verknüpfung von Science Fiction und Zeitgeschichte.

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02.11.2012 08:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Konzeptarbeit für Andromeda

Der 24. Oktober 2001 markierte für die weitere Zusammenarbeit der PERRY RHODAN-Redaktion mit der Science-Fiction-Redaktion des Heyne-Verlags einen wichtigen Einschnitt: An diesem Tag verschickte ich endlich mein fertig gestelltes Konzept, in dem ich die Eckpunkte für einen möglichen Taschenbuch-Zyklus zusammengestellt hatte.

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29.10.2012 08:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Start zum Andromeda-Sechsteiler

Nach einer ausgiebigen Besprechung kommt unweigerlich die Phase, in der man versucht, die erarbeiteten Resultate irgendwie umzusetzen. In diesem Fall ging es um die neue Zusammenarbeit mit dem Heyne-Verlag, die im September 2001 eingeleitet wurde: Mit Sascha Mamczak war ich während des Science-Fiction-WorldCons in Philadelphia frühstücken, und dabei entwickelten wir Ideen für eine Taschenbuchreihe.

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11.10.2012 08:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Vorsichtige Gehversuche in Richtung Heyne

Der Science-Fiction-WorldCon war einer der Höhepunkte des Science-Fiction-Jahres 2001– und er sollte wichtige Auswirkungen für PERRY RHODAN mit sich bringen. Der Con fand vom 30. August bis zum 3. September im Philadelphia Convention Center statt, und rund 5000 SF-Fans aus aller Welt nahmen daran teil. Darunter waren unter anderem der PERRY RHODAN-Autor Uwe Anton und ich.

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09.08.2012 09:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Trauriger Blick auf Guckys Rezepte

Claus Landgrebe, der Hobbykoch aus Mainz, stürzte sich im Spätjahr 1997 mit Feuereifer auf sein Projekt, ein PERRY RHODAN-Kochbuch in den Handel zu bringen. Unter anderem präsentierte er mir in seinem Konzept am 28. November 1997 das Rezept für »Gucky's Möhren-Sahne-Cremesuppe«. Es bestand tatsächlich – wie er es vorgeschlagen hatte – aus einer kleinen Anekdote, einem völlig normal zu verarbeitenden Rezept für eine Suppe sowie einer Anmerkung.

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02.08.2012 09:00 von vpm

Der Redakteur erinnert sich: Claus und das Kochbuch

Ich kannte Claus Landgrebe aus der Fan-Szene. Er gehörte dem PERRY RHODAN-Briefclub Bullys Schreibtisch an, in dem ich auch seit Anfang der 80er-Jahre Mitglied war. Wir hatten uns gelegentlich auf Cons gesehen, hatten miteinander geplaudert, und ich fand den quirligen Koch extrem unterhaltsam und kreativ. Er veröffentlichte Kurzgeschichten in Fanzines, und er träumte – so vermutete ich – klammheimlich davon, PERRY RHODAN-Autor zu werden.

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