Bedeutung
Die Seecharan schürfen und liefern das wertvolle
Salkrit.
Aussehen
In ihrer äußeren Erscheinung erinnern die an Seecharan irdische Kraken, es sind Kopffüßer mit vier bis zu drei Meter langen, extrem kräftigen Armen, den Shagin. Diese Arme dienen der Fortbewegung und bilden bei Bedarf Pseudopodien aus, die sensibel wie Finger oder kräftig wie mechanisches Werkzeug sein können.
Den fassgroßen, kantigen Kopfkörper nennen die Seecharan »Truhe«, ein Begriff, der aber auch für die ganze Person angewendet wird. Er weist zwei faustgroße, fast menschlich wirkende Augen, zwei Schlünde und eine Membran zur Lautbildung auf. Die gesamte Hautoberfläche ist an der Mimik beteiligt. Die Haut wirkt krokodillederartig und ist in unterschiedlichen grüngrauen Tönen gemasert. Am eigentlichen Kopf und an den Greifzonen der Tentakel verfärbt sich die Haut zu einem hellen Grau.
Heimat
Die Seecharan stammen von Rohalon, dem einzigen Planeten des Goldenen Systems in der
Charon-Wolke, mussten ihre Heimat aber auf der Flucht vor Feinden räumen und sich in Asteroidenverstecke zurückziehen.
Besonderheiten
Die Seecharan pflanzen sich eingeschlechtlich durch Bildung eines Ablegers fort. Auch das Gehirn der jungen Truhe entsteht als - leicht unvollkommene - Kopie des Originals und besitzt einen Großteil aller Erinnerungen, die auch die Alte Truhe besessen hat. Bis zur Teilung arbeitet dieses Gehirn jedoch nicht selbstständig. Wenn die junge Truhe voll ausgewachsen ist, wird sie von der alten Truhe beseelt und im Prozess der Teilung abgenabelt.
Die Seecharan verfügen über einen paranormalen Sinn, durch den sie die Lagerstätten des
Salkrits erspüren können.
Raumschiffe
Die Raumschiffe der Seecharan, die wie die Arme Shagin genannt werden, sind lang gestreckte, weiße Keile von 38 Metern Länge, 18 Metern größer Breite und einer Heckhöhe von zehn Metern. Sie sind nicht überlichtflugtauglich und werden nur innerhalb der Staubmassen des Goldenen Systems eingesetzt.

