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Kurzinfo

Der Meister schillernder Figuren

Erstes Heft:
Die letzte Bastion (198)

Letztes Heft:
 Der Gute Geist von Wassermal (2110)

Anzahl der Heftromane:
249

 Komplette Bibliographie

H.G. Ewers

Der am 1. Januar 1930 in Weißenfels an der Saale geborene Horst Gehrmann ist der vielleicht fleißigste Autor der deutschen Nachkriegs-Science Fiction: Er verfasste mehr als 420 Romane!

1964 stieg H.G. Ewers mit dem Taschenbuch  »Die verhängnisvolle Expedition« in die PERRY RHODAN-Serie ein. Schon ein Jahr später gelang ihm mit Band 198 »Die letzte Bastion« der Einstieg in die Heftserie. Von da an ging es Schlag auf Schlag. Ewers bewies rasch, dass er über eine unerschöpfliche Phantasie verfügte. Mit immer neuen, exotischen Schauplätzen und Figuren wartete er auf. Schon bald erwarb er den Ruf, eine Serie in der Serie zu schreiben.

Insbesondere sein skurriler Humor gefiel den Lesern. Guy Nelson, Omar Hawk, den Planeten  Oxtorne und die  Oxtorner, die  Okrills, den Hüter des Lichts Tengri Lethos, die Söhne des Lichts, das Intergalactic Peace Corps, den Modul Baar Lun, den Kamashiten Patulli Lokoshan mit seinem Erbgott Lullog, die Galaktischen Meisterdiebe Pai'uhn K'asaltic mit ihrer Heimatwelt Na'nac, das Psychoteam, bestehend aus Dalaimoc Rorvic und Tatcher a Hainu, dem Marsianer der a-Klasse, Kitsaiman, den Herrn der Tiger und und und ... vielen Lesern sind Ewers' Figuren noch unvergessen.

Aber H.G. Ewers schrieb nicht nur PERRY RHODAN, sondern war auch bei der Schwesterserie ATLAN aktiv, zu der er annähernd einhundert Hefte beisteuerte. Von seinem Kollegen  Hans Kneifel übernahm er die Verantwortung für die Serie ORION und führte sie als Expose-Autor, Redakteur, Lektor und auch als Romanverfasser weiter.

1996 erfüllte sich H.G. Ewers einen seit Jahrzehnten gehegten Wunsch: Er nahm an der Uni Basel und an einer Schweizer Heilpraktikerschule ein Medizin-Studium auf. Nebenher reiste er durch die Welt, unter anderem durch Australien, trat zum Buddhismus über, eiferte aber auch Muhammad Ali nach und ließ sich obendrein im Samurai-Schwertkampf ausbilden. Er entsagte dem Schreiben allerdings nicht völlig. Er betätigte sich u. a. als Gastautor für PERRY RHODAN und »Ren Dhark« und verfasst einen Fortsetzungsroman über die erste bemannte Marsexpedition, der im Internet erscheint.

Ewers ließ sich zum Hobby-Astronauten ausbilden und ergriff die Gelegenheit, mit anderen Mitgliedern der Mars Society 14 Tage die Mars-Simulations-Station in Utah zu besetzen. Dort verrichteten sie alle Arbeiten, mit denen auch echte Mars-Astronauten einmal konfrontiert werden. Im übrigen züchtet er Rosen, pflegt seinen - selbst angelegten! - botanischen Garten und bereitet sich auf neue Aufgaben in der weiten Welt der Science Fiction vor ...