Wir jungen Menschen mussten also, wenn wir Abwechslung und Unterhaltung suchten, in die Bibliotheken gehen. Besonders gern las ich Romane von Jack London, Jules Verne, Mark Twain und Erich Kästner. Angetan hatten es mir auch Ellery Queens Kriminalmagazin sowie die Nero-Wolfe-Krimis von Rex Stout; außerdem mochte ich jede Art von phantastischer und Grusel-Literatur.
Irgendwann stolperte ich in einen An- und Verkaufsladen und wurde dort Stammkunde. Jede Woche holte ich mir einen riesigen Stapel Romanhefte:
Geisterkrimi, Larry Brent, Professor Zamorra, Dämonenkiller, Macabros, Gruselkrimi, John Sinclair, Vampir ... und wie die Hefte alle hießen.
Und beruflich?
Aus irgendeinem Grund, den ich selbst nicht ganz verstehe, stand ich nach der Schule eine Ausbildung zum Restaurant- und Hotelfachmann durch. Als anschließend die Bundeswehr ihre gierigen Hände nach mir ausstreckte, zog ich ins damals noch geteilte Berlin. Dort arbeitete ich u.a. als Verkäufer, Sachbearbeiter in einer Schallplattenauslieferfirma sowie beim Amt für Naturschutz und Grünflächen. Später besuchte ich die 1. Staatliche Fachschule für Sozialpädagogik und erwarb im Anschluss daran die staatliche Anerkennung.
In den 80ern brachte der Pabel-Verlag eine "Dämonenkiller"-Zweitauflage heraus, die seinerzeit meine Lieblings-Heftroman-Serie war. Als die Serie erneut eingestellt wurde, versuchte ich mich an einer DK-Fanstory. Bei den Lesern kam sie sehr gut an. Weitere Geschichten folgten. Natürlich freute ich mich sehr, als der Zaubermond-Verlag die Serie in Buchform fortsetzte. Toll auch, dass ich seit einigen Jahren für "Dorian Hunter", wie die Serie jetzt heißt, schreibe. Darüber hinaus gibt es von mir Beiträge in der Buchreihe "Coco Zamis"; überdies mache ich Lektorate und schreibe Exposés.
Nach meiner Arbeit bei ATLAN-OBSIDIAN schreibe ich zwei Romane für ein gänzlich anderes Genre ... mehr vielleicht bald unter

