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Kurzinfo

Der Ideen-Fabrikant

Erstes Heft:
 Die Harmonie des Todes (1328)

Letztes Heft:
 Zielzeit (2400)

Anzahl der Heftromane:
98

 Komplette Bibliographie

Downloads:
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Robert Feldhoff

Von seinen Kollegen wird Robert Feldhoff gelegentlich als »der große Stille aus dem Norden« charakterisiert: Der 1962 geborene Schriftsteller arbeitet eher im Hintergrund - in der Position des Exposé-Autors.

Robert Feldhoff erstellt die Handlungsvorgaben, nach denen die wöchentlichen Folgen der Serie geschrieben werden. Er ist es, der für den roten Faden und die großen Zusammenhänge - möglicherweise das Erfolgsgeheimnis von PERRY RHODAN - sorgt, er ist es, der auch im Kleinen darauf achtet, dass sich in die mittlerweile über mehrere Jahrtausende erstreckende Weltraum- Saga keine Widersprüche einschleichen.

Bereits die Hefte ab  1800 basierten zu einem Großteil auf Feldhoffs Ideen. Seit Band  2001 ist Feldhoff allein für die Erstellung der Exposés verantwortlich. Prägende Elemente der Serie sind seitdem die Reise der  SOL, auf der Suche nach  Thoregons Ursprüngen, sowie das Imperium der  Arkoniden, das in einer bis dato nicht gekannten Detailfülle dem Leser präsentiert wird.

»Zentrales Anliegen ist es, dem Leser eine Welt anzubieten, die in sich schlüssig funktioniert« - so die grundlegende Überlegung Feldhoffs. »Wenn dann noch der Spannungsaufbau und die Pointe an der Geschichte stimmen, kann nicht mehr viel schiefgehen.« Ganz zu schweigen von den faszinierenden Charakteren und farbig geschilderten Ökosystemen, die Feldhoffs Romane prägen.

In den vergangenen Jahren hat der Autor, der in Oldenburg lebt und arbeitet, immer wieder sein Talent unter Beweis gestellt. Sein Zukunftsthriller »Grüße vom Sternenbiest« wurde 1998 vom Science Fiction Club Deutschland zum besten Roman des Jahres gekürt. Die Comic-Serie »Indigo«, die er zusammen mit dem Künstler  Dirk Schulz kreierte, war so erfolgreich, dass der renommierte Carlsen-Verlag sie neu auflegte und bis heute weiterführt.

Den Entschluss zum Schreiben fasste Robert Feldhoff nach eigenem Bekunden am Schreibtisch, während des Studiums der Wirtschafts- wissenschaften: »Weihnachten 1983 bekam ich eine ausrangierte Schreibmaschine geschenkt, die schließlich bewegt werden wollte; und zwar durch Science Fiction-Kurzgeschichten.«

Das Studium geriet schnell zur Nebensache als im Frühjahr 1987 sein PERRY RHODAN-Taschenbuch »Der Alpha-Asteroid« erschien. Sein Einstand beeindruckte die Redaktion so sehr, dass sie ihn ohne Umschweife in das Team der Heftserie berief. Zurecht: Der damals gerade 25-jährige legte mit  »Die Harmonie des Todes«, der faszinierenden Beschreibung eines Außerirdischen, ein furioses Debut hin.

Zahlreiche Taschenbücher und Heftromane im PERRY RHODAN- Universum folgten. Daneben schrieb Feldhoff Kurzgeschichten für Anthologien, Hörspiel-Drehbücher, Beiträge für den PLAYBOY und das ZEIT-Magazin - Tätigkeiten, für die er heute aufgrund seines Engagements für PERRY RHODAN nur noch wenig Zeit findet.