Robert Feldhoff erstellt die Handlungsvorgaben, nach denen die wöchentlichen Folgen der Serie geschrieben werden. Er ist es, der für den roten Faden und die großen Zusammenhänge - möglicherweise das Erfolgsgeheimnis von PERRY RHODAN - sorgt, er ist es, der auch im Kleinen darauf achtet, dass sich in die mittlerweile über mehrere Jahrtausende erstreckende Weltraum- Saga keine Widersprüche einschleichen.
Bereits die Hefte ab
»Zentrales Anliegen ist es, dem Leser eine Welt anzubieten, die in sich schlüssig funktioniert« - so die grundlegende Überlegung Feldhoffs. »Wenn dann noch der Spannungsaufbau und die Pointe an der Geschichte stimmen, kann nicht mehr viel schiefgehen.« Ganz zu schweigen von den faszinierenden Charakteren und farbig geschilderten Ökosystemen, die Feldhoffs Romane prägen.
In den vergangenen Jahren hat der Autor, der in Oldenburg lebt und arbeitet, immer wieder sein Talent unter Beweis gestellt. Sein Zukunftsthriller »Grüße vom Sternenbiest« wurde 1998 vom Science Fiction Club Deutschland zum besten Roman des Jahres gekürt. Die Comic-Serie »Indigo«, die er zusammen mit dem Künstler
Den Entschluss zum Schreiben fasste Robert Feldhoff nach eigenem Bekunden am Schreibtisch, während des Studiums der Wirtschafts- wissenschaften: »Weihnachten 1983 bekam ich eine ausrangierte Schreibmaschine geschenkt, die schließlich bewegt werden wollte; und zwar durch Science Fiction-Kurzgeschichten.«
Das Studium geriet schnell zur Nebensache als im Frühjahr 1987 sein PERRY RHODAN-Taschenbuch »Der Alpha-Asteroid« erschien. Sein Einstand beeindruckte die Redaktion so sehr, dass sie ihn ohne Umschweife in das Team der Heftserie berief. Zurecht: Der damals gerade 25-jährige legte mit
Zahlreiche Taschenbücher und Heftromane im PERRY RHODAN- Universum folgten. Daneben schrieb Feldhoff Kurzgeschichten für Anthologien, Hörspiel-Drehbücher, Beiträge für den PLAYBOY und das ZEIT-Magazin - Tätigkeiten, für die er heute aufgrund seines Engagements für PERRY RHODAN nur noch wenig Zeit findet.

