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Kurzinfo

Der Marketing-Chef

Klaus Bollhöfener

Klaus Bollhöfeners Interesse gilt schon seit jeher den Medien. Der Einstieg ins Berufsleben erfolgte als Schriftsetzer, was er übrigens mit Karl Dall und Ronald M. Hahn gemeinsam hat (allerdings besteht er auf der Feststellung, dass er wesentlich besser aussieht als Karl Dall). Viele Jahre arbeitete er zudem ehrenamtlich im Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer. Nach einigen Jahren wechselte er vom Druckgewerbe ins Verlagswesen, wo er für einen Würzburger Verlag im Bereich Buchgestaltung und -herstellung tätig war.

Doch auch diese Aufgabe füllte ihn nicht völlig aus, so dass er eine Weiterbildung zum Multimedia-Operator absolvierte. Als solcher bewarb er sich bei der Pabel-Moewig Verlag KG um eine Praktikantenstelle. Seit dem 1. April 1997 ist Klaus fest bei VPM für den Bereich PERRY RHODAN-Marketing angestellt. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Koordination von Merchandising-Projekten, die Organisation von Veranstaltungen und die Gestaltung von Werbemitteln und Anzeigen.

Neben seinen beruflich erlernten Fähigkeiten kann der sympathische Franke auch seine natürlichen Talente nutzen: auf Menschen zuzugehen und ihnen zuzuhören. Besonders bei den hartnäckigen Fans muss er dieses Talent allerdings manchmal stark unterdrücken. Dennoch bereitet ihm der Umgang mit den Fans immer wieder große Freude. Kein Wunder also, dass er nur zu gerne die Verantwortung für den PERRY RHODAN-Con 1998 in Garching, den WeltCon 1999 in Mainz, den PR-Con 2001 (ebenfalls in Garching) und den 45-Jahre-PR-Con in München übernahm.

Als Vorsitzender der PERRY RHODAN-FanZentrale e. V., deren Leitung er von 1995 bis 2003 innehatte, verstand er es stets, ihr seinen Stempel aufzudrücken. Viele Publikationen, wie beispielsweise das PERRY RHODAN-Jahrbuch und die Fan-Edition, konnten unter seiner Ägide verwirklicht werden. Durch seine redaktionelle Arbeit für das Mitgliedermagazin  SOL bleibt er der FanZentrale auch weiterhin eng verbunden.

Was macht Klaus in seiner Freizeit? Lesen natürlich, vor allem Literatur zu den Themenbereichen Naturwissenschaften, Psychologie, Geschichte und Medien. Sein Spektrum an gelesenen Büchern ist sicher ebenso breit wie das der Musik, die er mag. Ihn auf eine Musikrichtung festzulegen ist dabei allerdings schwer. Er hört Songs von Alan Parsons Project bis Frank Zappa, und lässt sich von  Klaus N. Frick auch schon mal zu Konzerten von Punk-Bands wie "Dackelblut" überreden. Als Schlagzeuger spielte er in diversen Bands und hat darüber hinaus viele Jahre bei einer Konzertagentur als Security gearbeitet. Nicht selten kam er dabei mit diversen Größen der Branche in Kontakt.

Seit Januar 2001 betreut er als Chefredakteur das im Verlag Achim Havemann erscheinende Phantastik-Magazin phantastisch! Für dieses Engagement erhielt er 2005 den von den Science-Fiction-Schaffenden vergebenen Kurd Laßwitz Preis in der Kategorie "Sonderpreis für herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen Science Fiction 2004".