Da wenig Geld zur Verfügung stand, fertigte er seine eigenen Piccolo-Hefte mit Weltraumabenteuern und Western an. Einige Terra-Romane, mit vielen bunten Illustrationen versehen, wurden in Schulhefte eingebracht. Diese Unikate sind für Messerschmidt heute schöne nostalgische Erinnerungen an diese Zeit.
Im Jahr 1970 entstanden die ersten Kontakte zum Science Fiction Club Deutschland. In den Kaleidoskop-Magazinen des Science Fiction Club Berlin waren bald die ersten Artikel über Comics zu lesen. Durch die Kontakte mit Peter Skodzik, Heinrich Banemann und Bernhard Groth entstanden die ersten Comic-Ideen in Deutschland oder anders: Erwachsene wollten sich mit dem Medium Comics befassen. Durch die Gründung der Interessengemeinschaft Comic Strip (INCOS) und deren Aktivitäten reifte der Wunsch, eigene Comics zu schreiben. Eines Tages waren die jahrelangen, immer wiederkehrenden Träume, die die neu erschienen Piccolos in den Auslagen der Kioske zeigten, beendet. Von 1973 bis zum Jahr 2000 erschienen von Harry Messerschnidt über 120 verschiedene Piccolo-Ausgaben zu den verschiedensten Themen: Vorzeit, Science Fiction, Western, Historie und Funny. Außerdem veröffentlichte der Wiener Verlag Franz Virt auch einige SF-Comic-Großbände.
1978 schickte Messerschmidt einige Cartoons an die PERRY RHODAN-Redaktion.
Messerschmidt ist und war Leser und Bewunderer der Ur-SF-Autoren

