Am Institut für Gravitationsforschung

05.06.2014 08:05

PERRY RHODAN-Autoren diskutieren mit Wissenschaftlern

Am 17. Mai 2014 waren die PERRY RHODAN-Autorinnen Verena Themsen und Michelle Stern sowie Klaus Bollhöfener vom PR-Marketing zu Gast bei der GÖDE-Stiftung in Waldaschaff. Am dort ansässigen Institut für Schwerkraftforschung trafen sie sich mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern zu einem offenen Gedankenaustausch.

Die  GÖDE-Stiftung unterstützt seit ihrer Gründung durch Dr. Michael Göde im Jahr 1998 die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Schwerkraft und führt dazu selbst Experimente in ihrem Institut durch.

Die Fragestellung lautet: Kann man die physikalischen Gesetze der Schwerkraft umgehen? In der Science Fiction ist dies Alltag, und auch in der PERRY RHODAN-Serie ist die Antigrav-Technologie allgegenwärtig.

Thomas Le Blanc von der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, der ebenfalls zu diesem Treffen eingeladen war, ging in einem Vortrag zunächst darauf ein, was Science Fiction überhaupt ist und wie sie die Dinge in einer möglichen Zukunft beschreibt. Ein Blick zurück zeige, dass viele Dinge, die früher außerhalb des Machbaren lagen, inzwischen Realität geworden seien.

Ein weiterer Aspekt seines Vortrags waren die Möglichkeiten, die in der Fiktion stecken und wie diese auch von Firmen oder Wissenschaftlern genutzt werden können. So animierte er dazu, dass Wissenschaftler aus ihrer Arbeit eine fiktionale Geschichte machen sollten, um die Grenzen des Möglichen mit den Mitteln der Phantasie zu sprengen. Ein Autor tue ähnliches wie jemand, der eine wissenschaftliche Idee umsetzen möchte und sie auf ihre Umsetzung hin überprüfe: Er stelle sich die Frage »was wäre wenn?«.

Dem Vortrag schloss sich eine offene Diskussionsrunde an, in der die verschiedensten Themen rund um Science Fiction, Wissenschaft und Gravitation im Vordergrund standen.

Übrigens: Mit dem GÖDE-Preis für Gravitationsforschung hat die Stiftung eine Summe von einer Million Euro ausgelobt. Zielstellung ist,  einen  überzeugenden und eindeutigen Beleg zur Beeinflussung der Schwerkraft nachzuweisen.


Mehr über die Göde-Stiftung und das Institut zur Gravitationsforschung unter www.goede-stiftung.org

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