Konkurrenz für Einstein

16.06.2017 08:00

Das rivalisierende Weltmodell von Willem de Sitter im neuen PR-Journal

Dass wir das Weltall verstehen können, ist Albert Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie zu verdanken, die er nach jahrelangem Ringen im November 1915 formuliert hatte. Im Februar 1917 komplettierter er sie mit der Einführung der Kosmologischen Konstanten – die heute beste und einfachste Erklärung dafür, warum sich der Weltraum immer schneller ausdehnt.

Damals setzte Einstein seine Gleichungen erstmals zur Charakterisierung des Universums als Ganzes ein. Das war der Beginn der modernen Kosmologie, wie im letzten PERRY RHODAN-Journal ausführlich dargestellt wurde.

Doch schon einen Monat später bekam Einsteins Idee ernsthafte Konkurrenz. Davon handelt das aktuelle Journal.

Das rivalisierende Weltmodell von Willem de Sitter, das Einstein nach diversen Einwänden und Irrtümern als widerspruchsfrei akzeptieren musste, ist noch immer aktuell. Sowohl das hochdynamische Anfangsstadium als auch die ferne Zukunft des Alls lassen sich damit beschreiben.

Eigenartigerweise wird de Sitters Modell nun auch zur Beschreibung der Gravitationswellen wichtig, die erst vor kurzem erstmals direkt gemessen werden konnten. Nun erfolgte eine kosmologische Revision im Verständnis der Raumzeit-Kräuselungen. Ein Jahrhundert nach Einsteins epochalen Erkenntnissen hört das Universum nicht auf, spannend und überraschend zu sein!

Mehr zu diesen wahrhaft universalen Themen im PR-Journal 166, das als Beilage zum PERRY RHODAN-Roman 2914 am 23. Juni 2017 erscheint.

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