Das uralte Volk der Charandiden beobachtet mit großer Sorge die Kämpfe in
Andromeda. Die weisen Humanoiden beschließen, auf friedliche Weise einzugreifen und ihre Kräfte den Verbündeten um
Perry Rhodan zur Verfügung zu stellen...
Rezension von Felix Darwin:
Wie soll man ein wirklich herausragendes Buch loben, wenn alle Superlative von der Werbeindustrie abegenutzt werden? Vielleicht so: Die Sternenhorcher ist nicht nur einer der besten Perry Rhodan-Romane, die in der Geschichte dieser Serie gedruckt wurden, er setzt überhaupt Standards in Sachen deutschsprachiger Science Fiction.
Im 14. Jahrhundert Neuer Galaktischer Zeitrechnung hat es Perry Rhodan nach Andromeda verschlagen. Unsere Nachbargalaxis wird von mysteriösen und fast unbesiegbaren Feuerschiffen heimgesucht, die wahllos Tod und Vernichtung über wehrlose Planeten bringen. Einzig der Nukleus, eine Zusammenballung machtvoller Geistwesen, schützt den Sektor Jessytop vor dem Zugriff der Feinde. Doch ihm scheint langsam die Energie auszugehen!
Auf dem abgelegenen Planeten Thirdal werden die Bewohner unterdessen auf die Gefahr aufmerksam, die ihre Galaxis bedroht. Sie verfügen über die Fähigkeit, in den Kosmos "hinauszuhorchen", über riesige Distanzen hinweg Ereignisse wahrzunehmen. Allerdings haben sich die Sternenhorcher schon vor langer Zeit vom galaktischen Geschehen zurückgezogen und leben friedlich im Einklang mit der Natur. Bald wird ihnen jedoch klar, dass sie die Einzigen sind, die in dieser Notsituation helfen können. Aber das Opfer, dass sie bringen müssten, scheint zu groß.
Eine fesselnde Handlung, eine bis ins Detail liebevoll beschriebene neue Welt, Protagonisten, die man nach wenigen Seiten wie alte Freunde begrüßt -- Die Sternenhorcher ist von Anfang bis Ende ein erstaunliches Lesevergnügen. Perry Rhodan-Fans werden sich über diesen Roman sowieso die Köpfe heiß reden. Alle anderen werden wahrscheinlich erst einmal skeptisch bleiben. Und dann aufgrund der Nominierung für den Kurd-Laßwitz-Preis zugreifen.
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