Die Wasserfläche schimmerte silbrig. Das Licht der Spiegelblister illuminierte den Dunst, der vom Teich zum Ufer wehte. Rhodan trat ans Wasser. Keines der Orakel ließ auch nur die Nasenspitze sehen. Er war nicht einmal sicher, ob Errithi und seine Leute noch vor Ort weilten oder ob sie den Teich mittlerweile verlassen hatten. Eben wollte Rhodan nach den Schota rufen; doch Lyressea hielt ihn mit einem Griff an die Schulter zurück. Ihr Blick neigte sich nach unten, während er hinsah. Sie ortete wieder. Unter Wasser, dachte er plötzlich. »Die Motana wohnen hier seit Ewigkeiten, es hat sicher Tauchversuche gegeben, und auch Keg Dellogun mit seiner Familie war lange in diesem Wasser. Jetzt wieder Dan Errithi. Sie hätten das Asyl längst entdecken müssen«, sagte Rhodan. Sie schenkte ihm einen ihrer rätselhaften Blicke, dass es ihn heiß und kalt überlief. »Du weißt ja nicht, wie tief der Teich reicht.« |