Der Dunkle Obelisk
gezeichnet von Michael Wittmann
Er zuckte unwillkürlich zusammen, als plötzlich Bewegung in das Objekt kam. Stundenlang hatte es hier gestanden, ein starrer Fremdkörper auf dem Hügel der Weisen, doch nun drangen zwei Strukturen aus dem Schaft des Obelisken, die ihn an gewaltige Arme erinnerten. Immer weiter dehnten sie sich aus, waagerechte Auswüchse, über deren Sinn und Zweck er nur Vermutungen anstellen konnte. Schließlich war der Prozess abgeschlossen. Bostich betrachtete die Daten auf dem Holo. Bei einem Durchmesser von fünf Metern erreichten die Gebilde eine Länge von 75. Waren das Waffenarme? Nein, dafür waren sie zu starr angeordnet und schienen auch nicht dreh- oder schwenkbar zu sein. »Eine Ortung des KUM«, sagte der Has’athor. »Der Dunkle Obelisk hat soeben damit begonnen, ultrahochfrequente Peilimpulse auszustrahlen, die ein gewöhnliches Funkgerät nicht empfangen kann.«
aus Arkons Fall
von Uwe Anton

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