Der Stolze Herr Naigon trifft auf den Prion
gezeichnet von Swen Papenbrock
Der Hauri kam gemessenen Schrittes den Hügel herab. Neben ihm sprangen wild knurrende wolfsähnliche Kreaturen. Sie fletschten die riesigen Raubzähne
und rieben sich an den Beinen ihres Herrn. Um den Hals trugen sie zentimetergroße Lytrila an eng anliegenden Ketten, die sich in das schwarze Fell gruben.
»Gefallen dir meine kleinen Lieblinge?«, fragte der Prion, während die Worte nach wie vor gleichzeitig telepathisch gellten. »Die Hunde von Udafoor sind meine Leibwache ... und meine tödlichste Waffe.«
Der Stolze Herr wankte unter der schieren Wucht der Gegenwart des Prions. Als der Hauri näher kam, bemerkte Naigon, dass die glühenden Augen keine Pupillen aufwiesen und von einem trüben Schleier überzogen waren.
Ja, ich bin blind, rief der Prion telepathisch und zugleich akustisch: »Ja, ich bin blind.«
Naigon hörte jedes Wort zweifach. »Und doch siehst du mich.«
aus Schmerzruf
von Christian Montillon
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