Die Augen des Geschöpfs waren weit aufgerissen. Mondra glaubte, darin noch einen Hauch des Entsetzens zu entdecken, das das schlangengesichtige Echsenwesen im Augenblick seines Todes empfunden haben musste.
Der lange Hals des Toten wirkte seltsam gequetscht, als hätte ein Tonnengewicht auf ihm gelastet. Ansonsten schien sein Körper unverletzt zu sein; zumindest verhinderte die Bordkombination, die das Wesen getragen hatte, dass Mondra weitere Wunden entdecken konnte.
»Ein Mor’Daer«, stellte Alaska überflüssigerweise fest.
Mondra wusste jedoch, was der Maskenträger eigentlich damit sagen wollte. Das war ein weiteres Indiz, wenn nicht sogar der letzte Beweis dafür, dass die Opal-Station tatsächlich Teil der Terminalen Kolonne TRAITOR war.
aus Die Opal-Station
von Uwe Anton



