Der Hausmeister von BLEU RIMBER
gezeichnet von Michael Wittmann
»He«, sagte Gucky, als das Wesen in zwei oder drei Stimmlagen auf ihn einredete und es sich anhörte, als hallten die unverständlichen Laute in mehrfachem Echo heran. »Immer schön langsam und in aller Ruhe, mein Freund.«
Der wandelnde Blumenstrauß reagierte überhaupt nicht darauf. Sein Drängen wurde heftiger, Lianententakel glitten zwischen den Blüten hervor und drückten gegen Guckys Raumanzug, als wollte dieses Wesen ihn jetzt mit Nachdruck zu den Gebäuden drängen. Die ersten Blütenköpfe schlossen sich.
Als Gucky mehrere der biegsamen Arme zurückschob, redete das Wesen umso heftiger auf ihn ein. Zugleich explodierte ein wahrer Gedankenschwall.
Pscholian Lox war der Name des wandelnden Blumenstraußes. Er legte einen Eifer an den Tag, dass Gucky sich prompt entschloss, auf Blumen als Geschenk bei kommenden Feiern zu verzichten. Dieser Bursche verstand sich als Lademeister und entwickelte einen ungestümen Ehrgeiz, seinen Bereich von BLEU RIMBER in Ordnung zu halten.
Sauber ... ordentlich ... alle Anweisungen für die Instandhaltung des Transporthofs erfüllen ... Hatte Pscholian Lox überhaupt etwas anderes im Kopf? Er glaubte tatsächlich, dass der kleine haarige Fremde mit dem provozierend gelben Raumanzug widerrechtlich den Nahbereich verlassen hatte, in dem sich die Passagiere frei bewegen konnten.
aus Die Halbspur-Changeure
von Hubert Haensel

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