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Schwinge-von-Raffat



»Rad der Wunder«
gezeichnet von Swen Papenbrock


»Rad der Wunder« nannten viele, die sie zum ersten Mal erblickten, die mächtige Station. Zum Rad des Schicksals sollte sie für jeden Einzelnen von ihnen werden.
Kommandant der Schwinge-von-Raffat war Marschall Böudevail, ein reich dekorierter Veteran zahlreicher Feldzüge und Forschungsmissionen. Heißsporn, Draufgänger und Haudegen, wie er im Buche steht, hatte er im Laufe seiner langen Karriere die halbe linke Schädelschwinge mitsamt des Auges eingebüßt. Sein rechtes Bein unterhalb des zweiten Kniegelenks wurde von einer Prothese ersetzt, deren Klicken bei jedem Schritt durch die endlosen Gänge hallte. Bald lernten Böudevails Untergebene, welche er stets behandelte, als wären es die eigenen, einer strengen Hand bedürfenden Kinder, dieses Geräusch genauso zu lieben wie den Marschall selbst.

aus Schwinge-von-Raffat
von Leo Lukas

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