Endlich erreichte Ben denjenigen, den er von Anfang an gesucht hatte. Der Betreffende war ebenfalls in einem Alb verfangen. Er imaginierte sich als lebendig eingemauert innerhalb seiner eigenen, überlebensgroßen Statue. Bewegungsunfähig, eingesperrt in der versteinerten, scheinbar unangreifbaren Pose, musste er hilflos beobachten, wie mehr und mehr von der äußersten, ehedem makellos glasierten Schicht verwitterte, abbröckelte, zerfiel. Damit nicht genug, kam ein Wind auf, ein immer stärkerer Sturm, der dem Unglücklichen ganze Körperteile abriss, sie in die Luft wirbelte und davonwehte. Wohin sie flogen, stand für den Verstümmelten außer Frage: hinter der Unsterblichen her, die fast ein durchschnittliches Menschenleben lang seine Gefährtin gewesen war. Nun jedoch wollte die Katzenhafte nichts mehr von ihm wissen. So, wie sie sich seiner Zuneigung entzogen hatte, verschmähte sie jene Teile seines Selbst, die ihr nachstrebten; sie gingen verschollen im Nichts, und er blieb als handlungsunfähiger Torso zurück. |