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Band 2449

Die Finale Schlacht


»Auf der endlosen gläsernern Ebene«
gezeichnet von Dirk Schulz / Horst Gotta
Der Aeganer zuckte zusammen, als er wieder ein Spiegelbild seiner selbst sah. Die Gestalt stand nur wenige hundert Meter entfernt, blickte aber weit an ihm vorbei.
Suchend wandte Ki-Myo sich um. Er verlor den anderen dabei aber nicht aus den Augen, sein Abbild blieb da, wo er es stehen sah, und es drehte sich ebenfalls um. Es wanderte mit ihm, als drehe nicht er sich, sondern sein Spiegelbild. Ki-Myo setzte bewusst einen Fuß neben den anderen, und er spürte, wie die Kraftverstärker der Kombination ihm die Bewegung erleichterten.
Als er glaubte, sich einmal um sich selbst gedreht zu haben, stand der andere mit dem Rücken zu ihm. Ki-Myo bewegte sich nun in die entgegengesetzte Richtung - sein Ebenbild dachte allerdings nicht daran, es ihm gleichzutun, sondern drehte sich wie zuvor.
Was ist das?, dachte der Aeganer bebend.
Ich kann es dir nicht erklären.
Die Ebene schien in Bewegung geraten zu sein. Schon aufgrund des optischen Eindrucks glaubte Ki-Myo nicht mehr, dass er weiterhin auf sicherem Boden stand, obwohl die Schwerkraft für ihn immer noch nach unten wies. Mit einem Mal hing sein Spiegelbild hoch über ihm, fünfzig Meter oder mehr, ihm fehlte ein brauchbarer Vergleichsmaßstab, das überhaupt abschätzen zu können.
aus  Die Finale Schlacht von  Hubert Haensel