Operation Kobaltblau



»Im Segment Un-Irthe«
gezeichnet von Swen Papenbrock


»Der Drehturm ist etwas luxuriöser konstruiert als gewöhnliche Gebäude. Wir müssen keinen Antigravschacht benutzen.«
Durch die Rundumverglasung dieses Aufzugs bot sich Mondra ein atemberaubender Ausblick über das Segment Un-Irthe. Dem Trubel dieses eng begrenzten Zentralbezirks mit seinen Wolkenkratzern, Holoprojektionen und der Masse aus Passanten und Gleitern schlossen sich die Gebiete der Schmieden an, die meist aus lang gestreckten, streng zweckmäßig konstruierten Gebäudeblocks bestanden. Zwischen den einzelnen Schmieden lagen oft einige hundert Meter Land brach.
Der Würfel dockte an dem Drehturm an. Eine Wand schob sich zur Seite und gab den Weg in ein büroartig eingerichtetes Gebäude frei.
Kaum betrat Mondra als Letzte das Büro, schloss sich hinter ihr die Rundumverglasung, und der Würfel verschwand wieder in der Tiefe.
Do Taptargo machte sich bereits an einem Eingabepult zu schaffen. Es dauerte nur Sekunden, bis sich ein Hologramm inmitten des Raumes bildete. »Dies ist das Segment Beliosa in schematischer Darstellung.«

aus Operation Kobaltblau
von Christian Montillon