Inkh Selexon
gezeichnet von Swen Papenbrock
Ein leises Knirschen erklang, als Selexon heftig zutrat. Er drehte den Fußballen mehrmals, und als er sein Bein zurückzog, war das Steuergerät in eine Vielzahl von Splittern zerborsten.
»Wenn ich umgehend sage, meine ich umgehend. Also sieh dich vor, Servo! Fall mir nicht noch einmal unangenehm auf.«
Selexon ging weiter. Mit einer unwilligen Bewegung rückte er seinen leicht verrutschten Mundschutz zurecht. Der TAI-Servo hatte das blaue antiseptische Material nach seinen Anweisungen erst vor wenigen Minuten verarbeitet.
Es war nicht einfach gewesen, den Produktionsautomaten so zu programmieren, dass er die Filterfunktion des Mundschutzes ebenso generierte wie die Passgenauigkeit der Handschuhe, die an Selexons Armmanschetten hermetisch abschlossen. Taffanaro hatte Blut und Wasser geschwitzt und sich alle Mühe gegeben, zur Zufriedenheit seines Vorgesetzten zu arbeiten. Aber dafür war ein Servo schließlich da.
Zu locker, konstatierte Selexon, als der Mundschutz sich erneut verschob. Blieb zu hoffen, dass der TAI-Servo die Passform nicht absichtlich falsch zugeschnitten hatte. Aber nachbessern musste er ohnehin.
aus Nach der Stasis
von Hubert Haensel
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