Band 3
Gefangen im Hypersturm
Agir-Ibeths Hauptkonsole explodierte mit einem lauten Knall. Faustgroße Verkleidungsstücke flogen ihm um die Hörner. Ein Mikroregler traf ihn mit voller Wucht an der knochengeschützten Stirnfront; der Aufprall ließ den Hasproner nach hinten taumeln. Kurz blickte Altra da Orbanaschol hoch. Er sah, dass Agir-Ibeth nur unwillig den Kopf schüttelte und sich dann an einer Nebenkonsole breit machte. Der arkonidische Pilot war beruhigt. Er brauchte den Ortungschef so dringend wie selten zuvor. Altra flüsterte Befehle in das Akustikfeld. Gleichzeitig huschten seine Finger über das Terminal, und nebenbei behielt er noch die endlos scheinenden Datenhologramme im Auge. »Nimm den innersten Planeten, Altra!«, rief ihm Agir-Ibeth zu. »Äußere Bedingungen akzeptabel, niedrige Schwerkraft, atembare Atmosphäre. Die Ortung sagt, dass er von einem einzigen Sumpf überzogen ist. Bestenfalls primitives Leben.« Beide ignorierten sie das Chaos, das in der Kommandozentrale der TOSOMA herrschte. Alles andere ausschließen, konzentrier dich nur auf die Landung! Der Arkonide meinte, die Stimme seines Lehrmeisters und Vaters Kassian zu hören. Mit einem Mal befiel ihn eine seltsame Ruhe. Es war wie ein psychedelischer Rausch, in dem er sich bewegte. Ringsum ging alles in Fetzen. Überschlagblitze, auf- und abschwellende Alarmtöne, brennende Konsolen, explodierende Miniaturroboter, im Nichts zerstäubende Hologramme. Er bemerkte es nur am Rande. Altra da Orbanaschol erfasste kurze Eindrücke des rasend schnell näher kommenden Planeten, und er hörte die Stimme Agir-Ibeths. Alles andere schlossen seine Sinne aus.
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