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Kurzinfo

Band 12:
Die Obsidian-Kluft erwacht

Autor:
 Uwe Anton

Titelbild:
 Swen Papenbrock

Illustration:
 Dietmar Krüger

Erscheinungsdatum:
8.10.2004

Zyklus:
Obsidian

Band 12

Die Obsidian-Kluft erwacht


Zum Inhalt:
Dort stand er. Und lachte. Sardaengar. Der Uralte, der Herr der Welten. In einer blendenden Flut aus fließendem Licht reckte er die Arme in die vor Energie knisternde Lichtsäule, die sich über der Plattform senkrecht in den Himmel erhob. Bläuliche Blitze zuckten aus der Säule und schlugen in das brusthohe Geländer, das die Plattform umgab. Das verwinkelte, 70 Meter hohe Stahlgerüst des Turms schwankte bedrohlich unter dem Ansturm der Einschläge. Funken stoben. Sardaengar stieg der Geruch verbrannten und verschmorten Metalls in die Nase. An einigen Stellen war die Brüstung bereits geschmolzen, doch Sardaengar achtete nicht darauf. Er trat näher an den Rand der schmalen Plattform, blickte in den Abgrund hinab, dann wieder hoch in den Himmel. Das Firmament hatte sich verdunkelt, als wolle es der Lichtsäule eine passende Bühne bereiten. Sardaengar lachte erneut. Er spürte die Macht. Die Aura schier grenzenloser Macht, die ihn einhüllte und zu der seinen wurde.


Sardaengar - Pendler zwischen den Zeiten -


gezeichnet von Dietmar Krüger

Mein fotografisches Gedächtnis reproduzierte das Bild eines hageren, aristokratisch wirkenden  Arkoniden mit den typischen roten Augen und weißen Haaren - und dem markanten Kinngrübchen. Trento! Chefmathematiker auf Larsa! Nun wusste ich, woher ich ihn kannte - und er mich. Aber das ist nicht alles! Das Kinngrübchen lieferte den letzten Hinweis, nun, nachdem ich in Trento eine von Sardaengars paramodulierten Gestalten erkannt hatte. Innerlich stöhnte ich auf. Cagliostro! Er war der echte Cagliostro! Cagliostro, der Cyno!


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