Band 8
Die Technostadt
Zum Inhalt:
Die bloße Präsenz des fremden Wesens bereitete Sardaengar fast körperliches Unbehagen. Auf seiner Brust lastete plötzlich ein unerträglicher Druck, der seine Atmung behinderte. Keuchend drehte er sich im Kreis, ohne den Ursprung der Parakräfte zu lokalisieren, die seinen Körper ebenso wie das Bewusstsein vibrieren ließen. Sekundenlang erwog er, einfach die Flucht anzutreten, doch seine Bergfeste lag viel zu weit entfernt, um einem derart mächtigen Wesen zu entkommen. Die heißen Wellen, die ihn durchliefen, nagten bereits an seinem Willen zum Widerstand. Dem durfte er nicht nachgeben, nein, dem musste er sich mit aller Kraft entgegenstemmen. Ein leises Klacken zu seiner Rechten gab den Ausschlag, noch ehe der angestoßene Kiesel hinter dem hoch aufragenden Fels hervorrollte. Nochmals wuchs die geistige Präsenz an, drängte dabei sogar den Einfluss des Kristallmondes Vadolon etwas zurück.
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Zerfall -
Die Natur fordert ihr Recht
gezeichnet von Dietmar Krüger
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Zu hilflosen Beobachtern degradiert, mussten wir mit ansehen, wie die Muskulatur des Springers schwand, bis seine Gliedmaßen nur noch aus mit Haut bespannten Knochen bestanden. Die Wangen fielen noch weiter ein, und das Fleisch dehydrierte, bis es durchscheinend wurde und zu Staub zerbröckelte. Selbst vor dem Schädel und den übrigen Knochen machte der Prozess nicht Halt. Immer mehr fiel alles in sich zusammen, bis eine Wolke grauen Pulvers unter der mit Fell umrandeten Kapuze hervorstob. Ohne die Stütze des Skeletts sackte Lebriinas Mantel in sich zusammen wie ein halb gefüllter Sack Mehl. Weitere Staubwolken drangen hervor und nebelten den eingefallenen Stoffhaufen ein.
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